Neuer Therapieansatz gegen Depression in der Partnerschaft

  • Montag, 21. September 2009, 9:06 Uhr
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Wer mit einem depressiven Partner zusammenlebt, ist ebenfalls beeinträchtigt. Frauen jedoch anders als Männer. Diese Tatsache wird nun in der Therapie berücksichtigt - mit Erfolg, wie eine neue Studie der Universität Zürich zeigt.

Guy Bodenmann, Professor für Psychologie in Zürich, hat das Zusammenspiel von Depression und Partnerschaft erforscht: Während bei Männern mehr die eigene Depression zu Problemen in der Beziehung führt, sind die Gründe für eine Depression bei Frauen eher die Schwierigkeiten in der Partnerschaft.

Diese Verknüpfungen sollten in einer gemeinsamen Therapie berücksichtigt werden. So zeigte sich, dass die Paartherapie, ohne explizit die Depression zu therapieren, die Krankheitssymptome genauso mildern konnte wie individuelle Therapien.

Bei der Rückfallquote stellte sich heraus, dass die Paartherapie bedeutend besser abschnitt als die herkömmlichen Einzeltherapien.

Autor/in: Angelika Schett