Sachbuch-Trio

  • Dienstag, 9. Juni 2020, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 9. Juni 2020, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 9. Juni 2020, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Vorsicht mit unbewussten Geschlechterzuschreibungen, dazu rät Nils Pickert.

Worauf gründen Diktaturen? Dieser Frage stellt sich der Historiker Frank Dikötter.

Und wie kommt es zur ständig sich verschärfenden Ungleichheit in der Welt? Bynjamin Appelbaum verortet die Gründe bei einzelnen Individuen.

Beiträge

  • Vorsicht Geschlechterfalle!

    Weil er den Kleidungsstil seines Sohnes unterstützen wollte, wurde Nils Pickert zum «Papa im Rock». Jetzt hat er ein Buch darüber geschrieben, wie man Jungs aus ihren Geschlechterrollen befreit.

    Seine Botschaft: wachsam sein und nicht schweigen, bei kleinen wie grossen, ungewollten Zuschreibungen.

    Buchhinweis:Nils Pickert: Prinzessinnenjungs: Wie wir unsere Söhne aus der Geschlechterfalle befreien (Beltz)

    Katrin Becker

  • Der Kult der Tyrannen

    Mussolini, Hitler, Mao Zedong oder Mengistu in Äthiopien vereint, dass sie alle ihre Tyrannei auf einen monströsen Kult um die eigene Person aufbauten. Der Historiker Frank Dikötter analysiert am Beispiel von acht Gewaltherrschern des 20. Jhd. den Personenkult als Kernelement von Diktaturen.

    Buchhinweis:Frank Dikötter: Diktator werden. Populismus, Personenkult und die Wege zur Macht. (Klett-Cotta)

    Felix Münger

  • Die Stunde der Ökonomen

    Von gelangweilten Bürogummis zu Superstars des Kapitalismus – der renommierte Wirtschaftsjournalist Bynjamin Appelbaum erzählt die spannende Geschichte vom Aufstieg der Ökonomen zu den Herrschern der Politik und macht sie für die ungleiche Einkommens- und Vermögensverteilung verantwortlich.

    Buchhinweis:Bynjamin Appelbaum: Die Stunde der Ökonomen. Falsche Propheten, freie Märkte und die Spaltung der Gesellschaft (S. Fischer)

    Adrian Kohler

Autor/in: Katrin Becker, Felix Münger, Adrian Kohler, Moderation: Bernard Senn, Redaktion: Bernard Senn. Produktion: Anna Jungen