Tropenkrankheiten erforschen: reine Imagepflege?

  • Mittwoch, 18. April 2012, 9:06 Uhr
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Seit bald zehn Jahren unterhält der Pharmakonzern Novartis in Singapur ein Forschungsinstitut für Tropenkrankheiten. Über 100 Wissenschaftler erforschen dort die Grundlagen zu Denguefieber, Malaria und Tuberkulose. Welche Motive stehen dahinter?

Forscher im Novartis Institut für Tropenkrankheiten in Singapur.
Bildlegende: Forscher im Novartis Institut für Tropenkrankheiten in Singapur. Novartis

Tropenkrankheiten wie Denguefieber, Malaria und Tuberkulose betreffen weltweit Millionen von Menschen. Da sie aber vor allem in den ärmsten Gebieten der Erde vorkommen, ist die Forschung dazu finanziell nicht lukrativ.

Das hat zur Folge, dass Tropenkrankheiten von der Forschung vernachlässigt werden. Novartis sieht die eigenen Forschungsaktivitäten in diesem Gebiet darum als Wohltätigkeitsbeitrag zur zukünftigen Weltgesundheit.

Paul Herrling, abtretender Direktor des Instituts spricht über das Novartis Engagement.

Autor/in: Christian Heuss