Vor 65 Jahren in Bretton Woods

  • Dienstag, 4. August 2009, 9:06 Uhr
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65 Jahre ist es her, seit im amerikanischen Kurort Bretton Woods die Grundlagen für Weltbank und Internationalen Währungsfonds gelegt wurden. Eine Reise nach New Hampshire.

Vom 1. bis zum 22. Juli 1944 tagten in Bretton Woods die Finanzminister und Notenbankgouverneure von 44 Staaten. Mit der Konferenz wollte man Massnahmen aushandeln, um die Wechselkurse zwischen den Währungen zu stabilisieren. Die Gespräche resultierten schliesslich im «Bretton-Woods-Abkommen», welches feste Wechselkurse vorschrieb.

Die 1946 in Kraft getretenen Verträge dienten der Neuordnung der Weltwirtschaft und bildeten die Grundlage für den Aufbau einer neuen internationalen Währungsordnung. Zur Kontrolle und Durchsetzung des Abkommens wurden in der Folge die Weltbank und der Internationale Währungsfonds (IWF) geschaffen.

Die beiden Institutionen haben seither die Architektur der internationalen Finanz- und Geldmärkte wesentlich geprägt, aber auch in vielerlei Hinsicht versagt. 1973 wurde das Bretton-Woods-System aufgegeben und in den meisten Ländern die Wechselkurse freigegeben.

Beatrice Uerlings ist nach Bretton Woods gereist, hat Zeitzeugen befragt und sprach mit Joseph Stieglitz, dem Nobelpreisträger für Ökonomie.

Autor/in: Beatrice Uerlings