Wer bin ich? - Identität in einer pluralisierten Gesellschaft

  • Mittwoch, 12. Februar 2020, 9:02 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 12. Februar 2020, 9:02 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 12. Februar 2020, 18:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Unsere Gesellschaft ist in den letzten 20, 30 Jahren eine völlig andere geworden. Niemand kann heute seine Kultur noch so leben, als ob es keine andere daneben gebe.

Die Gesellschaft Westeuropas hat sich in den letzten Jahrzehnten in kultureller, religiöser oder ethnischer Hinsicht neu zusammengesetzt. Auch die Schweiz ist von dieser «Pluralisierung» geprägt.

Die Sendung geht der Frage nach, was dies mit verschiedenen sozialen Gruppen, aber auch mit dem einzelnen Menschen macht.

Beiträge

  • Das prekäre Ich

    Wir leben in einer gemischten, einer «pluralisierten» Gesellschaft. Sie ist das Resultat eines Umbruchs, in der es keine Selbstverständlichkeiten mehr gibt. Als Individuen sind wir ständig in Frage gestellt: Könnten wir nicht wer anderes sein?

    Könnten wir nicht anders leben? Könnten wir nicht etwas anderes glauben? Früher waren all diese Dinge vorgegeben – heute müssen wir sie für uns selber ständig neu entscheiden.

    (Erstausstrahlung Sommerserie Wissenschaft, 13. Juli 2019)

    Irène Dietschi

  • Der «Widerspruch der Diversität»

    Heisst Gleichberechtigung, dass es keine Rolle spielt, ob wir Mann oder Frau, schwarz oder weiss, hetero- oder homosexuell sind? Oder heisst Gleichberechtigung im Gegenteil, solche Identitätsmerkmale immer wieder sichtbar zu machen, etwa in der Sprache oder in Form von Quoten?

    Ein Gespräch mit dem Münchner Soziologen Armin Nassehi über den «Widerspruch der Diversität».

    Irène Dietschi

Autor/in: Irène Dietschi, Moderation: Monika Schärer, Redaktion: Raphael Zehnder