Wie sollen Ärzte schlimme Diagnosen vermitteln?

  • Freitag, 7. Dezember 2012, 9:06 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 7. Dezember 2012, 9:06 Uhr, DRS 2
  • Wiederholung:
    • Freitag, 7. Dezember 2012, 18:30 Uhr, DRS 2
    • Freitag, 7. Dezember 2012, 23:33 Uhr, DRS 4 News

Gerade in der Onkologie wird Wert auf Kommunikationsseminare gelegt, die Ärzte und Pflegende im Umgang mit ihren Patienten sensibilisieren sollen. Es geht immer auch um die Frage, wie man einem betroffenen Menschen beibringt, dass er an einer lebensbedrohlichen Krankheit leidet.

Schwere Diagnosen zu überbringen erfordert viel Gespür.
Bildlegende: Schwere Diagnosen zu überbringen erfordert viel Gespür. Keystone

Wer erfährt, dass er an einem bösartigen Tumor leidet, ist auf ein gutes Diagnosegespräch angewiesen. Reicht es, wenn der Arzt die entsprechenden Kurse besucht hat, die ihm helfen, ein solches Gespräch überhaupt führen zu können?

Denn für den Patienten macht auch die beste Kommunikation aus einer schlechten Nachricht keine gute. Worauf kommt es in einer solch existentiellen Situation vor allem an?

Ein Gespräch mit Psychiatrieprofessor Friedrich Stiefel, der zur speziellen Beziehung Arzt-Patient in solchen Situationen forscht und dem Zürcher Psychoanalytiker Berthold Rothschild.

Autor/in: Angelika Schett