Leipziger Streichquartett und Schweizer Kammerchor in der Kirche St. Peter, Zürich

Das Alte und das Neue

Nein, ein Teil des Publikums mochte es nichts besonders. Dass nämlich zwischen den Sätzen des «Deutschen Requiems» von Johannes Brahms immer wieder Sätze eines modernen Streichquartetts erklangen. Dirigent Fritz Näf hatte sich zum Schlusskonzert seines Schweizer Kammerchors etwas Besonderes gewünscht: «Interludien» des Schweizer Komponisten David Philipp Hefti.

Das Brahms-Requiem erklang in der selten gespielten «Londoner-Fassung» mit Klavier vierhändig, dazwischen spielte das renommierten Leipziger Streichquartett die fein ausgehörten kurzen Sätze als Uraufführung. Wenig bekannter Brahms, unbekannter Hefti - das ging einem Teil des Publikums zu weit. Hier die zweite Chance. 

Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem
David Philip Hefti: Streichquartett

Lenneke Ruiten, Sopran
Detlef Roth, Bariton
Paul Suits, Klavier
Karl Andreas Kolly, Klavier
Leipziger Streichquartett
Schweizer Kammerchor
Leitung: Fritz Näf

Konzert vom 17.04.11