Oper: Giuseppe Verdi: Oberto

«Versuche dir vorzustellen, ob unser Publikum, mit Vorlieben, die so anders sind, also vor fünfzig Jahren, die Geduld haben würde, sich die zwei langen Akte von «Oberto» anzuhören: es würde sich langweilen und seinen Unmut zum Ausdruck bringen».

Dieses Urteil stammt aus dem Mund des Komponisten selbst. Giuseppe Verdi hat damit die Realität beschrieben. Kein Opernhaus spielt mehr sein Debutwerk. Dabei ist es bei der Uraufführung durchaus ein Erfolg, auch für den jungen und noch unbekannten Verdi selbst. Knapp 175 Jahre später kommt es zu neuen Ehren.

Oper in zwei Akten; Libretto von Temistocle Solera

Michele Pertusi, Bass: Oberto, Graf von San Bonifacio
Maria Guleghina, Sopran: Leonora, seine Tochter
Ekaterina Gubanova, Mezzosopran: Cuniza
Sophie Pondjiclis, Mezzosopran: Imelda, Cunizas Vertraute
Vater Borin, Tenor: Riccardo, Graf von Salinguerra
Choeur de Radio France
Orchestre National de France
Ltg: Carlo Rizzi

Aufnahme vom 19.11.11, Théâtre des Champs-Elysées, Paris