Am Autosalon in Genf

  • Mittwoch, 5. März 2014, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 5. März 2014, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 2. März 2014, 15:05 Uhr, SRF info
    • Donnerstag, 6. März 2014, 6:00 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 6. März 2014, 10:35 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 7. März 2014, 8:25 Uhr, SRF info
    • Freitag, 7. März 2014, 9:30 Uhr, SRF info
    • Freitag, 7. März 2014, 11:20 Uhr, SRF info
    • Freitag, 7. März 2014, 12:25 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 9. März 2014, 8:40 Uhr, SRF info

Der internationale Autosalon hat eine lange Tradition. Tradition haben auch die Bilder, die da inszeniert werden: Attraktive Blondinen räkeln sich neben PS-starken Boliden, eine Kombination, die Geschlechter-Stereotype munter befeuert. Nina Mavis Brunner erkundet Autos, Frauen, Männer und Klischees.

Beiträge

  • Frauenbilder – die hartnäckigen Klischees

    Geschlechterklischees sind so abgedroschen wie zahllos, etwa dass sich Frauen zwar gut als Beifahrerin machen, am Steuer aber eher hilflos sind. Den wissenschaftlichen Ritterschlag bekommen solche Klischees von populärwissenschaftlichen Studien, die naturgegebene Unterschiede von weiblichen und männlichen Gehirnen konstatieren. Doch seit einigen Jahrzehnten sind Frauen dabei, eine Männerdomäne nach der anderen zu erobern und die Mär von der biologischen Andersartigkeit zu widerlegen. Dennoch – immer wieder erleben vorgestrig geglaubte Frauenbilder ein Revival.

    Meili Dschen

  • «Warpaint» – Frauenfreundschaft als Schlüssel zum Erfolg

    Ihr neues zweites Album wird von der Kritik als erstes Meisterwerk des noch jungen Jahres gefeiert: das Frauen-Rock-Quartett «Warpaint» aus Los Angeles überzeugt durch sinnlich-groovigen Gitarrensound. Reine Frauenbands sind im Pop-Business noch immer ein seltenes Phänomen, insbesondere wenn sie keine von der Musikindustrie gecastete Kunstprodukte sind. «Warpaint» leben vor, wie Frauen heute in der Musik als Kollektiv erfolgreich sein können, ohne auf nackte Haut zu setzen.

    Richard Herold

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  • Männer werden alt – Frauen alt gemacht

    Den Frauen wird beim Älterwerden die Verliererrolle zugewiesen – sagt die deutsche Autorin Bascha Mika in ihrem Buch «Mutprobe». Während Männer durch graue Schläfen und vom Leben gezeichnete Gesichter angeblich interessanter würden, würden Frauen durch einen gut eingeschliffenen gesellschaftlichen Konsens «alt gemacht». Aber was «gemacht» wird, kann auch anders getan werden – das ist die gute Nachricht. Bascha Mika fordert mehr Präsenz von älteren Frauen in den Medien: Als Vorbilder, mit denen das weibliche Publikum gemeinsam und in Würde älter werden kann.

    Markus Tischer

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