Besessen vom Essen: «Kulturplatz» spielt mit dem Feuer

  • Mittwoch, 22. Juli 2015, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 22. Juli 2015, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 23. Juli 2015, 6:00 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 23. Juli 2015, 7:55 Uhr, SRF info
    • Donnerstag, 23. Juli 2015, 9:10 Uhr, SRF info
    • Donnerstag, 23. Juli 2015, 10:45 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 23. Juli 2015, 11:30 Uhr, SRF info
    • Freitag, 24. Juli 2015, 8:40 Uhr, SRF info
    • Freitag, 24. Juli 2015, 9:30 Uhr, SRF info
    • Freitag, 24. Juli 2015, 11:05 Uhr, SRF info
    • Freitag, 24. Juli 2015, 12:10 Uhr, SRF info
    • Freitag, 24. Juli 2015, 13:15 Uhr, SRF info
    • Samstag, 25. Juli 2015, 20:25 Uhr, SRF info

Der zweite Teil der vierteiligen Sommerserie zum grossen Gesellschaftsthema Essen ist dem Element Feuer gewidmet. Nina Mavis Brunner ist bei Biobauer Nils Müller. Er schlachtet seine Rinder seit Kurzem auf der Weide, was heftige Reaktionen ausgelöst hat. Doch soll man überhaupt noch Fleisch essen?

Beiträge

  • Das Element Feuer

    Die Entdeckung des Feuers brachte der Menschheit die Kultur, die Zivilisation. Doch das Feuer brachte ihr noch mehr: die Intelligenz. Denn erst mit gekochten Lebensmitteln konnten die Menschen genügend Energie aufnehmen, um sich geistig zu entwickeln. Die Bedeutung des Feuers kann also kaum hoch genug eingeschätzt werden. Faszinierendes Feuer, geliebt und gefürchtet.

    Uta Kenter

  • So schmeckt die Zukunft

    Das Auge isst mit. Das sagt schon der Volksmund. Mit dem visuellen Aspekt der Nahrung beschäftigt sich die Designerin Andrea Staudacher seit Jahren. Eben erst hat sie ihren Master of Arts in Design abgeschlossen und in Zürich eine Food-Galerie eröffnet. Mit Events will die junge Künstlerin auf das menschliche (Unter-)Bewusstsein einwirken. Dabei steht aktuell das Thema Fleischkonsum im Zentrum. Die Redaktion hat «Kulturplatz»-Zuschauerinnen und -Zuschauer eingeladen, an einer solchen Degustation teilzunehmen.

    Nicole Salathé

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  • Das Brot der Kindheit

    «Unser täglich Brot gib uns heute». Im Vaterunser steht Brot stellvertretend für alles Essen. Aber auch das eigentliche Brot prägt das kulturelle wie persönliche Gedächtnis: Das Brot der Kindheit und sein Duft sind tief in die Erinnerungen der Menschen eingebrannt. Sie wollen es wiederfinden. Doch da ist mehr als nostalgische Verklärung: Die Wissenschaft will das Geschmackserlebnis enträtseln. Und ein Bäcker, der das Brot noch nach alter Tradition herstellt und dennoch den Sprung in die Moderne geschafft hat, erklärt, was den (fast) unbeschreiblichen Geschmack beim «täglich Brot» ausmacht.

    Sebastian Günther

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  • Ich, der Kakao

    Die bitteren Bohnen galten schon den Azteken als heilig und wertvoll. Sie verwendeten sie als Zahlungsmittel und brauten daraus ein würziges Getränk, das Priestern und Kriegern vorbehalten war. Der europäische Adel übernahm das Getränk, und die Kolonialmächte verbreiteten den Kakaoanbau über die ganze tropische Welt. Rudolf Lindt erfand 1879 das ausgeklügelte Verfahren, aus der bitter-würzigen Kakaomasse die verführerische Tafel- und Schmelzschokolade herzustellen. Seither ist die Menschheit weltweit der aztekischen Götterbohne verfallen.

    Pascal Derungs

  • «Fish & Cat» – ein gruseliger Film über spezielle Gerichte

    Der Spielfilm «Fish & Cat» des Iraners Shahram Mokri erzählt eine Schauergeschichte: ein Campingplatz, eine Gruppe Studenten und ein Restaurant, in dem angeblich Menschenfleisch serviert wird. Der Film ist in einer einzigen Einstellung gedreht und besticht durch das Weglassen expliziter Szenen. So findet der Horror im Kopf des Publikums statt.

    Sandra Steffan