Dada – eine Protestbewegung rüttelt weiter auf!

  • Mittwoch, 3. Februar 2016, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 3. Februar 2016, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 4. Februar 2016, 6:05 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 4. Februar 2016, 10:55 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 5. Februar 2016, 8:25 Uhr, SRF info
    • Freitag, 5. Februar 2016, 9:30 Uhr, SRF info
    • Freitag, 5. Februar 2016, 11:20 Uhr, SRF info
    • Freitag, 5. Februar 2016, 12:20 Uhr, SRF info
    • Freitag, 5. Februar 2016, 13:25 Uhr, SRF info
    • Freitag, 5. Februar 2016, 17:30 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 7. Februar 2016, 8:40 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 7. Februar 2016, 15:05 Uhr, SRF info

Dada hinterfragte Machtstrukturen, sprengte Denkmuster – und bleibt bis heute lebendig. Bezüge zu Musikstars, Politaktivisten oder gar Hackern sind offensichtlich. Zusammen mit Experte Julian Schütt zeigt «Kulturplatz», wie aktuell die Kunstrichtung auch noch nach 100 Jahren ist.

Beiträge

  • Provokativ und revolutionär – Dada ist noch da!

    «Ein Narrenspiel aus dem Nichts, in das alle höheren Fragen verwickelt sind»: Das ist Dada. Die Künstler nutzten die Collage, um sich die Welt neu zusammenzusetzen. Alles musste hinein: Musik, Poesie, Kunst, Tanz und Zufall. So bildete Dada die erste multimediale, interdisziplinäre Kunstform. Das war neu, fremd, provokativ. Und heute? Dieser künstlerische Widerstand, diese öffentliche Provokation, diese inszenierte Form der Revolte: Das alles schwingt mit bei Aktivistinnen wie Pussy Riot oder Femen. Sie übernehmen Strategien aus einem kleinen Cabaret im Zürcher Niederdorf.

    Stefan Zucker

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  • Wenn gar Hacker zu Dada werden

    Auf Französisch bedeutet Dada «Steckenpferd», auf Rumänisch «Ja, ja» – und gar nichts, wenn es nach den Dadaisten selbst geht. Woher sie den Namen nahmen (vielleicht gar von einer Zürcher Seife), weiss man nicht genau. Was klar ist: Werbung spielte für sie eine grosse Rolle. Sie jonglierten mit der Sprache. Dada bleibt damit da, wo neue Sprache entsteht. So gesehen sind die Untiefen des Dark Web auch Dada – genauso wie die Hacker, welche die virtuelle Welt manipulieren, weil sie die reale neu ordnen möchten. Dadas Stunde schlägt auch digital – allen voran in der Webdoku «Dada-Data».

    Stefan Zucker

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  • Das pralle Leben eines Dada-Dandys

    Er war Künstler und Dandy, Boxkämpfer und Hochstapler: Arthur Cravan, in Lausanne aufgewachsener Brite, führte ein abenteuerliches Leben. Dazu trug auch sein mysteriöses Verschwinden 1918 bei. «Das Leben ist wichtig, nicht die Kunst», lautete das Credo des Dadaisten, der für viele zum Vorbild wurde. Bis in die Gegenwart reicht sein Einfluss. Künstler wie David Bowie oder Nick Cave zelebrieren das von Cravan vorgelebte Bild des Dandys. «Kulturplatz» auf den Spuren eines Mythos mit Schauspieler und Verleger Patrick Frey, der sich vertieft mit dem Dandytum auseinandergesetzt hat.

    Uta Kenter

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  • Ein neuer Turm für Zürich – aus lauter Banknoten

    Ausgerechnet im Jubiläumsjahr von Dada wird die 50-Franken-Note durch eine neue ersetzt – dabei prangt auf ihr mit Sophie Taeuber-Arp eine berühmte Schweizer Dadaistin. Das missfällt Adrian Notz. Der Direktor des Cabaret Voltaire will verhindern, dass die «grüne Sophie» aus dem modernen Leben verschwindet, und hat eine kühne Idee: Er will ein riesiges Monument aus diesen Noten bauen. «Kulturplatz» begleitet Notz auf einer Mission mit überraschenden Begegnungen.

    Nino Gadient

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