Der Hafenkran: Was Kunst im öffentlichen Raum soll und kann

  • Mittwoch, 30. April 2014, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 30. April 2014, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 1. Mai 2014, 6:05 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 1. Mai 2014, 10:35 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 2. Mai 2014, 8:25 Uhr, SRF info
    • Freitag, 2. Mai 2014, 9:30 Uhr, SRF info
    • Freitag, 2. Mai 2014, 11:20 Uhr, SRF info
    • Freitag, 2. Mai 2014, 12:25 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 4. Mai 2014, 8:40 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 4. Mai 2014, 15:05 Uhr, SRF info

Was Kunst im öffentlichen Raum soll und kann: Heftig wogt die Debatte um den Hafenkran. Schönheit oder Verschandelung, Bereicherung oder Verschwendung? Und wo bleibt die demokratische Mitsprache? Eva Wannenmacher geht auf Hafentour und spricht mit dem Zürcher Kunstbeauftragten Christoph Doswald.

Beiträge

  • Wie die Limmatstadt Zürich zu einem Ostsee-Hafenkran kommt

    Die Limmat hat als Wasserweg längst ausgedient, und richtig grosse Schiffe sind hier sowieso noch nie gefahren. Was macht also ein rostiger Hafenkran in Zürich? Der 100-Tonnen-Stahlkoloss ist Kern eines Kunstprojekts, welches das Limmatquai mit dem Flair eines Hochseehafens aufladen und eine maritime Atmosphäre voller Sehnsucht und Fernweh schaffen soll. Woher der Kran kommt und was hinter der Idee steckt, erzählt Jan Morgenthaler von der verantwortlichen Künstlergruppe «Zürich Transit Maritim».

    Stefan Zucker

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  • Das ambivalente Verhältnis von Kunst und Öffentlichkeit

    Immer wenn Kunst im öffentlichen Raum auftaucht, gibt es «Stunk». Nicht wenige fühlen sich gestört oder hintergangen und ärgern sich über die «Geldverschwendung». Was darf im öffentlichen Raum zu stehen kommen, und wer entscheidet? Obwohl dieser Raum allen gehört, wird über Kunstprojekte nicht demokratisch abgestimmt. Anregende Gestaltung und Mehrheitsfähigkeit fallen selten zusammen. Dieses Dilemma bekommt vor allem die Kunst immer wieder zu spüren.

    Stefan Zucker

  • Achtung Kreisverkehr oder Kunst als Hindernis gedacht

    Die Strategie der Planer, Strassenkreuzungen durch Verkehrskreisel zu ersetzen, hat eine krude Art des öffentlichen Raums geschaffen: Den zentralen, leeren Platz, an den die Menschen zwar systematisch herangeführt werden, wo sie jedoch nicht verweilen sollen – und das auch nicht wollen. Diese künstlichen Inselchen schreien förmlich nach Gestaltung, doch für die Kunst sind sie schwieriges Terrain. «Kulturplatz» kreist die Problematik der Kreisel-Kunst ein und trifft den renommierten Künstler Kerim Seiler bei «seinem» Kreisel in Wallisellen ZH.

    Sebastian Günther

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  • Die Kunst der Mitbestimmung als Online-Demokratie-Experiment

    Soll die Bloggerin Pony M. an die Hafenkranparty – ja oder nein? Soll sie vegan essen oder Fleisch? Wer will, kann über solche Alltagsentscheidungen der Psychologin Yonni Meyer mitbestimmen, täglich drei Wochen lang, per Mausklick im Internet. Die 32-Jährige wird ihr Leben nach den Mehrheitsentscheidungen ausrichten. Mit diesem SRF-Demokratie-Experiment «Ich, die Mehrheit» will die Zürcherin die Abstimmungsmuffel ihrer Generation aufrütteln und zur Mitbestimmung im gesellschaftlichen und politischen Leben animieren. «Kulturplatz» hat die engagierte Zeitgenossin getroffen.

    Andrea Meier

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