Gezeichnete Welten

  • Mittwoch, 11. März 2015, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 11. März 2015, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 12. März 2015, 6:00 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 12. März 2015, 10:35 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 13. März 2015, 8:25 Uhr, SRF info
    • Freitag, 13. März 2015, 9:30 Uhr, SRF info
    • Freitag, 13. März 2015, 11:30 Uhr, SRF info
    • Freitag, 13. März 2015, 12:35 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 15. März 2015, 8:40 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 15. März 2015, 15:05 Uhr, SRF info

Es braucht nur Stift und Imagination, um ein Universum zu erschaffen – eines der düsteren, heiteren oder poetischen Art. «Kulturplatz» besucht das Internationale Comix-Festival Fumetto in Luzern, begegnet AnimationsfilmerInnen und fragt, was gezeichnete Welten der realen voraushaben.

Beiträge

  • Exzentrische Stars und wie sie die Welt im Comic sehen

    Der eine ist ein grenzgängerischer Eigenbrötler und gleichzeitig einer der bedeutendsten Gegenwartskünstler Norwegens: Hariton Pushwagner. Sein apokalyptisches Comic-Epos «Soft City» ist ein Höhepunkt des Comix-Festivals Fumetto. Der andere ist ein anarchischer Universalkünstler: Herr Seele kommt aus Belgien und ist Schöpfer der kultigen Comicfigur «Cowboy Henk». Und der dritte, Miguel Gallardo, hat mit «María y yo» einen berührenden Comic über seine autistische Tochter María geschaffen. Ein Rundgang der Gegensätze am Comix-Festival Fumetto in Luzern.

    Markus Tischer

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  • Isabelle Favez – die Animationsfilmerin lässt die Bilder laufen

    Eigentlich sei sie eine Stubenhockerin, sagt Isabelle Favez. Und ausserdem arbeite sie am liebsten alleine. Zwei Voraussetzungen, um eine erfolgreiche Animationsfilmerin zu werden. Sie, die ursprünglich Film studierte, verzichtete auf das klassische Filmhandwerk und wandte sich stattdessen der Tüftelei am Computer zu. Das hat sich gelohnt. Favez’ sechsminütiges Werk «Message dans l’air» ist für den diesjährigen Schweizer Filmpreis in der Kategorie Animationsfilm nominiert. Ein Werkstattbesuch.

    Uta Kenter

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  • Riad Sattouf – eine Kindheit zwischen zwei Kulturen

    Als Sohn einer französischen Mutter und eines syrischen Vaters verbrachte Riad Sattouf seine Kindheit zeitweise in Frankreich, vor allem aber in Libyen und Syrien. Sattouf, einer der wichtigsten Zeichner Frankreichs, unter anderem durch seine Kolumne in «Charlie Hebdo» bekannt geworden, sagt zu seiner Herkunft: «Es gibt keinen Kampf der Kulturen. Das ist ein Konstrukt in den Köpfen der Menschen.» Sehr wohl aber spiegelt Sattoufs autobiografischer Band «Der Araber von morgen» den Konflikt zwischen Realität und Ideal aus der Perspektive eines Kindes. Ein entlarvender Comic mit bitterbösem Humor.

    Philipp Rimmele, Stefan Münker

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  • «Urban Sketching» – entschleunigtes Zeichnen ist ein neuer Trend

    Ein Stift, ein Block, ein Stuhl – mehr brauchen Urban Sketcher nicht, um der Flüchtigkeit des Moments ihre sorgfältig entstandene Zeichnung entgegenzusetzen. «Urban Sketching» ist ein Gegenentwurf zum inflationären und gedankenlos geknipsten Handyfoto und eine Aufforderung zum bewussten Schauen und zur Entschleunigung. Der Trend ist weltumspannend und hat mittlerweile auch die Schweiz erreicht. «Kulturplatz» traf die Schweizer Pioniere der neuen Bewegung und besuchte einen «Urban Sketching»-Kurs.

    Stephanie Elmer

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