Herkunft

  • Mittwoch, 9. September 2015, 22:35 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 9. September 2015, 22:35 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 10. September 2015, 6:05 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 10. September 2015, 10:50 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 11. September 2015, 8:25 Uhr, SRF info
    • Freitag, 11. September 2015, 9:30 Uhr, SRF info
    • Freitag, 11. September 2015, 11:20 Uhr, SRF info
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    • Freitag, 11. September 2015, 13:30 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 13. September 2015, 8:40 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 13. September 2015, 15:05 Uhr, SRF info

Herkunft prägt, ist Würde oder Bürde. Sie kann Rückhalt bieten oder einengen. Wer seine Herkunft nicht kennt, braucht Ersatz, wer von ihr dominiert wird, muss sich befreien. Eva Wannenmacher trifft im Schloss Hallwyl den jüngsten Stammhalter der einstigen Familiendynastie, Christopher von Hallwyl.

Beiträge

  • Herkunft als Erbschuld und Obsession

    In Jonathan Franzens neuem Zeitgeist-Roman «Unschuld» sind alle Akteure auf irgendeine Art schuldig – der Manipulation, der Lüge, des Missbrauchs, des Verrats, des Mordes gar. Über 800 Seiten hinweg enthüllt der US-Kultautor die schicksalhafte Verstrickung von Menschen, die Aufklärung über ihre Herkunft suchen oder diese zu verbergen suchen. Doch niemand entkommt seiner Geschichte. Ein Gespräch mit Jonathan Franzen über die schicksalhafte Macht der Vergangenheit. (Bild: © Beowulf Sheehan)

    Sandra Steffan

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  • Wie Migranten mit ihrer Herkunft umgehen

    In der Schweiz leben Migrantinnen und Migranten aus 195 verschiedenen Nationen. Die Wander-Fotoausstellung «Switzers» zeigt Gesichter hinter dieser Zahl und porträtiert einen Menschen für jedes Herkunftsland. Doch Herkunft hat viele Facetten, ist weit mehr als ein geografischer Bezugsrahmen; sie umfasst mentale, kulturelle, religiöse und politische Elemente. Wie bestimmend ist die Herkunft für die Identität von Migranten, wie gehen sie damit um fern ihrer ursprünglichen Heimat? Protagonisten der Ausstellung «Switzers» reflektieren über ihre Herkunft und ihre Prägung.

    Stephanie Elmer

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  • Die poetische Tragik der chilenischen Geschichte

    Der Filmessayist Patricio Guzmán zeichnet im Film «El botón de nácar» (Der Perlmuttknopf) eine facettenreiche Entwicklungsgeschichte Chiles, von den indigenen Wassernomaden Patagoniens über die Kolonialzeit unter den spanischen Eroberern bis hin zum Gewaltregime der Pinochet-Diktatur. Dem Leitmedium Wasser folgend entwirft Guzmán einen poetischen Erzählbogen, in dem die Urkräfte der Natur in stetem Wechselspiel mit dem Schicksal und den Tragödien der Bewohnerinnen und Bewohner stehen. Eine Annäherung an die Herkunft einer Nation.

    Meili Dschen

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  • Die Musik als prägende Kraft in der Dirigentendynastie Järvi

    Wie der Vater, so die Söhne: Die Brüder Kristjan und Paavo Järvi haben beide denselben Weg eingeschlagen wie ihr Vater Neeme Järvi: Alle drei sind heute als international gefragte Dirigenten tätig. Der musikkulturelle Hintergrund in der Familie Järvi muss von unwiderstehlicher Kraft sein. Wie frei, fragt man sich, waren die Söhne in ihrer beruflichen Entwicklung? Auf den Spuren einer wahrhaft prägenden Herkunft.

    Sebastian Günther