«Kulturplatz extra»: Die Rede

  • Mittwoch, 28. Dezember 2016, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 28. Dezember 2016, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 28. Dezember 2016, 8:10 Uhr, SRF info
    • Mittwoch, 28. Dezember 2016, 12:10 Uhr, SRF info
    • Donnerstag, 29. Dezember 2016, 7:55 Uhr, SRF info
    • Donnerstag, 29. Dezember 2016, 10:30 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 29. Dezember 2016, 13:30 Uhr, SRF info
    • Donnerstag, 29. Dezember 2016, 16:45 Uhr, SRF info
    • Freitag, 30. Dezember 2016, 7:55 Uhr, SRF info
    • Freitag, 30. Dezember 2016, 10:00 Uhr, SRF info
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    • Sonntag, 1. Januar 2017, 8:30 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 1. Januar 2017, 11:00 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 1. Januar 2017, 13:10 Uhr, SRF info

«Kulturplatz» reist in die USA - in den Grant Park in Chicago, wo Barack Obama am 4. November 2008 als neu gewählter Präsident eine historische Rede hielt. 240'000 begeisterte Menschen skandierten damals «Yes, we can.» «Kulturplatz» trifft Zeitzeugen und fragt, was aus diesen Worten geworden ist.

Beiträge

  • Rev. Jesse Jackson

    Er versuchte selbst, Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei zu werden, war unter den begeisterten Menschen im Grant Park. Ein Moment voller Erinnerungen, an die grossen Anti-Vietnam-Demonstrationen, die fast auf den Tag genau 1968 im Grant Park stattfanden. Aber auch an all diejenigen, die in der Vergangenheit den Weg für Barack Obamas Wahlsieg geebnet hatten – die Bürgerrechtler Martin Luther King oder Fanny Lou Hamer.

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  • Adam Frankel

    Adam Frankel war während des Wahlkampfes und bis 2011 einer der Redenschreiber von Barack Obama. Er schrieb mit an allen grossen Reden, war dabei, als der Slogan «Yes, we can» erfunden wurde. Für «Kulturplatz» beschreibt er diese Zusammenarbeit und Barack Obamas Selbstverständnis als politischer Redner.

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  • Beat Soltermann

    Beat Soltermann war als Sonderkorrespondent von Radio DRS im Grant Park. «Jetzt können wir die Welt verändern, sie so modellieren, wie wir sie uns schon immer vorgestellt haben in unseren Träumen», so beschreibt er die Gefühle der Menschen, die dort Barack Obamas Wahlsieg feierten.

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  • Tom Krieglstein

    Tom Krieglstein lebte 2008 als Student in Chicago. Bereits 24 Stunden vor der Rede, am Abend davor, als Barack Obamas Wahlsieg noch gar nicht feststand, pilgerte er zum Grant Park, um bei diesem historischen Moment dabei zu sein.

  • George Packer

    George Packer schrieb mit «Die Abwicklung – Eine innere Geschichte des neuen Amerikas» ein Buch, das die dramatischen gesellschaftlichen Veränderungen in den USA in den letzten 10 Jahren beschreibt. Das Redaktionsmitglied der Zeitschrift «The New Yorker» hat Barack Obamas politische Karriere verfolgt und beschreibt ihn als jemanden, «der nicht gerne politisiert, weil er über der Politik steht.»

  • Dani McClain

    Dani McClain arbeitet als Journalistin in Cincinnati. Kurz nachdem Barack Obama 2008 die Wahl gewonnen hatte, gab sie ihren Job beim «Journal Sentinel» in Milwaukee auf, um für die Bürgerrechtsorganisation «Color of Change» zu arbeiten. Heute denkt sie über die grossen Worte von damals nach und fragt, was aus dem «Yes, we can» geworden ist.

  • Ann Nixon Cooper

    Ann Nixon Cooper war 2008 einhundertsechs Jahre alt. «Als sie jung war, durfte sie aus zwei Gründen nicht wählen: weil sie eine Frau war und wegen ihrer Hautfarbe», so erwähnt Barack Obama in seiner Rede ihr Schicksal, aus dessen Perspektive er den Bogen in die Gegenwart zieht. Ein rhetorischer Höhepunkt der Siegesrede im Grant Park.

  • Lawrence Bobo

    Lawrence Bobo, Soziologe und Inhaber des «W.E.B. Du Bois-Lehrstuhls» an der Harvard University. Und – er ist ein Enkel von Ann Nixon Cooper. In «Kulturplatz» beschreibt er, wie sehr ein unterschätzter Rassismus in der amerikanischen Politik Barack Obamas Präsidentschaft torpedierte.

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  • Cooper Brothers

    Albert B. Cooper IV, Michael Cooper und Jeff Cooper sind ebenfalls Enkel von Ann Nixon Cooper. «Meine Knie wurden weich, als ich während der Rede ihren Namen hörte», so beschreibt Albert B. Cooper jenen Moment, als Barack Obama die Geschichte seiner Grossmutter erzählte. Ihre Enkel berichten vom Menschen Ann Nixon Cooper und davon, was es ihr bedeutete, in der Rede des ersten afro-amerikanischen Präsidenten der USA erwähnt worden zu sein.

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