Land-Art ist Kunst für alle Sinne

  • Mittwoch, 19. September 2018, 22:27 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 19. September 2018, 22:27 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 20. September 2018, 6:02 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 20. September 2018, 10:57 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 21. September 2018, 9:04 Uhr, SRF info
    • Freitag, 21. September 2018, 10:03 Uhr, SRF info
    • Freitag, 21. September 2018, 11:46 Uhr, SRF info
    • Freitag, 21. September 2018, 12:44 Uhr, SRF info
    • Freitag, 21. September 2018, 17:32 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 23. September 2018, 8:41 Uhr, SRF info
    • Montag, 24. September 2018, 4:40 Uhr, SRF 1

Man kann sie nicht kaufen, sammeln oder ins Museum stellen: Land-Art ist Kunst, die draussen entsteht und dort auch wieder vergeht. Landschaftskunst hat selten einen Marktwert, aber höchsten Erlebniswert. Keine Kunst vermittelt eine sinnlichere Erfahrung. «Kulturplatz» geht raus zur Kunst im Freien.

Beiträge

  • Hochalpine Kunst - wie Ivo Moosberger im Gebirge Poesie erschafft

    Ivo Moosberger erschafft an den abgelegensten Orten Kunstwerke aus den natürlichen Materialien, die er vor Ort findet. Der leidenschaftliche Bergwanderer begreift seine Landschaftskunst als «Annäherung an die Vergänglichkeit», sieht seine schöpferische Tätigkeit eingebettet in den ewigen Naturkreislauf von Werden und Vergehen. Eva Wannenmacher trifft den individualistischen Kunstpoeten in der Flüelagegend auf 2600 Metern über Meer, wo er, inspiriert von der kargen Schönheit des Hochgebirges, seiner Passion für die Naturkunst freien Ausdruck verleiht.

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  • LandArt Grindelwald - ein Kunstfestival als Ode an die Natur

    Sie ist 100 Prozent biologisch abbaubar, die Naturkunst der LandArt Grindelwald. Die Skulpteure arbeiten in der Natur, mit der Natur, ausschliesslich mit den vorhandenen Naturmaterialien. Nicht einmal Nägel sind erlaubt. Vor 20 Jahren brachte der Vegetationsplastiker Peter Hess die Idee eines Land-Art-Kunstfestivals nach Grindelwald. Seither reisen jedes Jahr mindestens zehn internationale Teams eine Sommerwoche ins Berner Oberland und schaffen einen touristischen Parcours grüner Kunstinstallationen mit ökologischer Botschaft.

    Sibilla Semadeni

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  • Art Safiental - wie Land-Art-Künstler eine Landschaft umdeuten

    Art Safiental - wie Land-Art-Künstler eine Landschaft umdeuten

    Wie elektronisch verstärktes Bienengebrumm bei einem Wasserkraft-Rückhaltebecken die Illusion eines Motodroms schafft, wie die Expedition in einen zerfallenden Tunnelstollen zu einer überraschenden Selbstbegegnung führt und wie das Wasser eines Stausees eine Betonmulde zu einem Floss erhebt, all das und noch viel mehr lässt sich an der Biennale Art Safiental erleben. Verstreut über die fast 30 Kilometer lange Talschaft bieten internationale Land-Art-Projekte eine vielschichtige Auseinandersetzung mit der Charakteristik des abgelegenen Bündner Bergtals.

    Pascal Derungs

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  • 50 Jahre Land-Art - von Rebellion, Gigantismus und Engagement

    Landschaft, Natur, ja der ganze Planet Erde als bespielbare Fläche: seit fünf Dekaden beflügelt dieser Gedanke Kunstschaffende zu imposanten Werken im Freien. Avantgardisten wie Michael Heizer und Walter de Maria bewegten Tonnen von Erdmaterial, um künstlerische Ausrufezeichen in die Landschaft zu setzen und den Kunstmarkt zu düpieren. «Kulturplatz» erzählt die Entwicklung von der rebellischen Land Art zu einer ökologisch und sozial engagierten Kunstrichtung, wie sie aktuell in der Arbeit der Schweizer Künstlerin Sophie Guyot an der Land Art Mongolia 2018 sichtbar wird.

    Eduard Erne, Nino Gadient

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