Mit Eva Wannenmacher an den Solothurner Filmtagen

Die Werkschau des schweizerischen Filmschaffens stösst auf ungebrochenes Interesse. Zwischen dem 24. und dem 31. Januar 2013 treffen sich in Solothurn zum 48. Mal Filmschaffende, Filmförderer und Kinobegeisterte im Zeichen einer traditionsgemäss umstrittenen Herkunftsbezeichnung «Swiss Made».

Der Online Special zu den Solothurner Filmtagen 2013.

Beiträge

  • In «Zero Dark Thirty» bringen CIA-Frauen Bin Laden zur Strecke

    Kathrin Bigelows «Zero Dark Thirty» zeichnet die Jagd nach Osama Bin Laden nach, die am 1. Mai 2011 zu seiner Exekution führte. Der Film, der nahe an der Realität sein will, zeigt Frauen als entscheidende Akteurinnen der zehnjährigen CIA-Geheimdienstaktion. Auch die preisgekrönte Fernsehserie «Homeland» inszeniert Frauen als besonders effiziente Spürnasen der Geheimdienste. «Kulturplatz» spürt der Faktentreue dieser Darstellung nach.

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  • Heldenmaler und Frauenheld Ferdinand Hodler

    Landschafts- und Heldenbilder gehörten zur bestens bekannten Kernkompetenz von Ferdinand Hodler (1853 bis 1918). Doch der Künstler, der zum Nationalmaler der Schweiz aufstieg, war ein progressiver Geist. Mit gezielten Provokationen und unkonventionellem Lebensstil erregte er seine Zeitgenossen. Anlässlich der Veröffentlichung von Band 2 der wissenschaftlichen Gesamtausgabe und einer Ausstellung in der Fondation Beyeler vertieft sich «Kulturplatz» in Hodlers Biographie.

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  • Das Kreuz mit dem Schweizerkreuz auf dem Filmplakat

    Ein genauer Blick ins Programmheft der Solothurner Filmtage lässt etliche Festivalbesucher stutzen. Ausgerechnet an der Werkschau des Schweizer Filmschaffens scheinen cineastische Werke aus dem Rest der Welt zu dominieren. «Kulturplatz» zeigt, welche Kriterien einen Film zum «Schweizer» Film machen, und stellt die Frage, wie zeitgemäss das Qualitätssiegel «Swiss Made» angesichts des global organisierten Filmgeschäfts ist.

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  • Dustin Hoffman ehrt mit seinem Regie-Debüt Daniel Schmids Werk

    Die Schweizer Bezüge von Dustin Hoffmans Spielfilm «Quartet» sind vielfältig. Nebst der Tatsache, dass drei Schweizer unter den Produzenten figurieren, spiegelt die Geschichte über ein Altersheim für ehemalige Opernstars ein Schmuckstück der Schweizer Filmgeschichte. Daniel Schmids Dokumentarfilm «Il Bacio di Tosca» (1984) diente Dustin Hoffman als Inspiration für sein Regie-Debüt.

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