Mit Eva Wannenmacher aus dem Briefzentrum Härkingen

Die elektronische Post hat den Brief längst abgelöst. Nur an Weihnachten ist alles anders, da herrscht Hochbetrieb im Briefzentrum Härkingen. «Kulturplatz» über den Wert des gedruckten Wortes, über Smileys und über das Geheimnis von Briefen, die nie abgeschickt wurden.

Beiträge

  • Das Ende der Zeitung, wie wir sie kennen

    Die gedruckte Zeitung könnte bald ein Auslaufmodell sein. Der digitale Wandel stellt das Geschäftsmodell der Presse vor seine grösste Herausforderung. Rund um den Globus gehen Blätter ein, auch renommierte wie die «Financial Times Deutschland». Andere setzen auf die Zukunft im Netz. Sogar die altehrwürdige «NZZ» verkündet derzeit: «'NZZ'-Leser brauchen kein Papier». Doch wie lässt sich guter Journalismus im Gratis-Kosmos Internet noch sichern? «Kulturplatz» über den Wert des geschriebenen Wortes.

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  • Senden oder nicht senden? Über Briefe, die nie ankommen

    Im Foyer des Luzerner Theaters steht ein Briefkasten, der auf Briefe wartet, die nie abgeschickt wurden. Solche Botschaften bergen Geheimnisse. Eine nie gestandene Liebe? Ein Schmähbrief von einem Absender, dem der Mut ausging? Die Autorin Ivna Zic will mit einem Theaterprojekt Licht in diese verborgenen Zeilen bringen und erzählt von ihrer Faszination am intimen Prozess des Schreibens an das Du.

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  • Die ungetrübte Lebensfreude von Emil Steinberger

    Am 6. Januar wird Emil Steinberger 80 Jahre alt. Der Nimmermüde begeistert sein Publikum auch heute noch mit szenischen Lesungen, Büchern, einer guten Laune und mit seinem Humor. Emil sagt von sich selbst, er sei ein glücklicher Mensch. Worin sein Talent zum Glück besteht und wie er es gefördert hat, das erzählt er «Kulturplatz» im Vorfeld seiner Fernsehsendung «Emil lacht» am Abend des 5. Januar 2013 bei SRF.

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  • Das krankhafte Streben nach Glück

    Unglücklichsein ist eine Art moderne Pest. Hunderte Ratgeber und Bilder von frohen Menschen suggerieren: Glücklichsein ist Pflicht. Wer in der modernen Gesellschaft, welche die Selbstbestimmung feiert, nicht glücklich ist, hat versagt oder sich einfach nicht genug angestrengt. Doch das Problem ist erkannt. Autoren, Filmemacher und Bühnenkünstler berichten mit neuer Lust vom Recht des Menschen auf Melancholie und machen Mut zum Unglück., zum Beispiel Wilhelm Schmid in seinem neuen Buch «Unglücklich sein: Eine Ermutigung».

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