Mit Eva Wannenmacher vom Flugplatz Dübendorf

Der Flugplatz Dübendorf ist Symbol einer Epoche, in der die Schweiz an die Verteidigung ihrer Werte durch die Armee geglaubt hat. Heute steckt die Schweizer Armee in einer Sinnkrise. In diesem Zuge wird auch dieser Flugplatz - das Aushängeschild einer ehemals stolzen Luftwaffe - zum Umnutzungsort.

Beiträge

  • Der erste Kaiser von China und seine Terrakotta-Armee

    Mit der Ausstellung über Kaiser Qin Shi Huangdi und die Terrakotta-Armee lässt sich in Bern eine kontroverse Figur der Weltgeschichte entdecken. Der Erbauer der chinesischen Mauer war ein brutaler Despot, der für megalomanische Bauprojekte Hunderttausende umsiedeln liess. Heute ist er eine popkulturelle Figur, die Filme, Theaterstücke und Computergames beherrscht. «Kulturplatz» über die Faszination für einen ebenso genialischen wie bestialischen Gewaltherrscher.

    Meili Dschen

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  • Mike Müller auf «Truppenbesuch» bei der Schweizer Armee

    Schauspieler und Parodist Mike Müller inspiziert in seinem neuen Programm «Truppenbesuch» die geschrumpfte Armee, in der noch rund ein Drittel der Schweizer Männer Dienst tut. Was der Schauspieler als Parallelgesellschaft bezeichnet, ist eine Truppe von mehrheitlich motivierten, aber dennoch desillusionierten Soldaten. Sie preisen die Kameradschaft, zweifeln aber an der Sicherheit stiftenden Funktion des Militärs. «Kulturplatz» spürt dem Image der Schweizer Armee nach.

    Markus Wicker

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  • Gérard de Villiers - der Autor, dem die Spione vertrauen

    «Spionage ist die einzige intelligente Form der Kriegsführung». Das sagt Gérard de Villiers, französischer Recherchierjournalist und erfolgreicher Autor der Agententhrillerserie SAS. Er muss es wissen, denn seit fast 50 Jahren verpackt er in Romanform, was ihm seine Geheimdienstfreunde in aller Welt an heissen News zutragen. Seine wilden Spionagekrimis um einen fiktiven CIA-Agenten bieten mehr Einblick in die realen Ränkespiele der Machtpolitiker als jede Tageszeitung.

    Pascal Derungs

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  • Propaganda mit Kimonos

    Heute sind es T-Shirts, mit denen viele Menschen Botschaften am Körper tragen. Im Japan der 1930er- und 40er-Jahre waren es Kimonos, die Kriegsbotschaften trugen. Auf den ersten Blick wunderschön, offenbarten die seidenen Kleidungsstücke auf den zweiten Blick ihren Zweck. Kimonos mit Panzern und Kriegsflugzeugen zeigten die Verbundenheit mit Kaiser und Nation - und dienten gleichzeitig der Propaganda. Eine riesige Sammlung solcher Textilien hat der Kunsthändler Wolfgang Ruf aus Beckenried nun zum ersten Mal zusammengestellt.

    Uta Kenter