Mit Nina Mavis Brunner bei den Tessinern

  • Mittwoch, 10. Juli 2013, 22:20 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 10. Juli 2013, 22:20 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 11. Juli 2013, 6:00 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 11. Juli 2013, 10:30 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 12. Juli 2013, 8:15 Uhr, SRF info
    • Freitag, 12. Juli 2013, 9:30 Uhr, SRF info
    • Freitag, 12. Juli 2013, 11:25 Uhr, SRF info
    • Freitag, 12. Juli 2013, 12:20 Uhr, SRF info
    • Samstag, 13. Juli 2013, 20:30 Uhr, SRF info
    • Samstag, 13. Juli 2013, 22:25 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 14. Juli 2013, 9:00 Uhr, SRF info

In der zweiten von vier Sendungen über «Landesteile - Vorurteile» unterhält sich Nina Mavis Brunner im Tessin mit der Künstlerin Ivana Falconi und dem Fotografen Marco d'Anna über gegenseitige Klischees - auf der Suche nach Mentalitätsunterschieden südlich und nördlich des Gotthard.

Beiträge

  • Das Klischee von den feucht-fröhlichen Tessinern

    Ja, die Tessiner, ausgelassen und lebenslustig, immer offen für alle Genüsse und das Dolcefarniente. Il sole, il vino e l'amore: Sie übertreiben halt gern. Damit erfreuen sie die Deutschweizer - und gehen ihn en gleichermassen auf die Nerven. Immer freundlich, wenn man bei ihnen in den Ferien ist, aber hinten herum lästern sie über «i zücchín», das langweilige Gemüse aus der Deutschschweiz. Und wenn sie einmal nicht feiern oder schnöden, dann jammern sie über ihre Benachteiligung und fordern eine Sonderbehandlung. Oder stimmt das alles etwa nicht?

    Sebastian Günther

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  • Wie Ivana Falconi sentimentalen Kitsch in Kunst verwandelt

    Ivana Falconi ist nicht beleidigt, wenn man sie «Kitschkünstlerin» nennt, im Gegenteil. Sie liebt es, all die dekorativ-nutzlosen Figürchen und Nippes des Alltagslebens künstlerisch zu verfremden und mit den Emotionen, die daran geknüpft sind, zu spielen. Dabei trifft sie mitten in die Sentimentalität und Mentalität ihres Publikums. Mit ihrer populären Kunst hat sie internationale Anerkennung gefunden. Wie die Deutschschweizer auf sie und ihre bunt-ironische Welt reagieren, erzählt die 1970 in Locarno Geborene im Gespräch am Ufer des Lago Maggiore.

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  • Fotograf Marco D'Anna sucht die Gesichter hinter den Klischees

    Als langjähriger Hoffotograf des Estival Jazz Lugano, als Bildbandautor wie als Fotograf von Mario Bottas Architekturmodellen prägt Marco D'Anna das mediale Bild seiner Heimat mit. Doch der Tessiner ist vor allem Kosmopolit, er pendelt seit 30 Jahren zwischen den Welten und beleuchtet soziale und wirtschaftliche Brennpunkte von Sibirien bis Äthiopien. Seine Bilder erzählen Geschichten der globalisierten Welt. Warum Marco D'Anna diese Reisen braucht, um die Unterschiede in seiner eigenen Heimat Schweiz zu verstehen, erzählt er im «Kulturplatz».

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