Mit Nina Mavis Brunner im Generationenhaus «Mix Max»

In der Abstimmung zum Familienartikel geht es um das Verhältnis zwischen Staat und Familie: Unterstützung oder Bevormundung? «Kulturplatz» erkundet die Realität: Nina Mavis Brunner besucht das Generationenhaus Mixmax Schönegg in Bern, das Betreuung von Kindern und sowie Fürsorge für Betagte bietet.

Das Domicil Schönegg in Bern bietet mit dem Generationenhaus Mix Max Betreuung für Kinder wie auch für Betagte. Das entlastet Familien gleich doppelt und ermöglicht alltägliche Begegnungen zwischen Jung und Alt.

Beiträge

  • Wie Kulturschaffende Arbeit und Kinderbetreuung vereinbaren

    Der gesellschaftliche Wandel ist längst Realität: Viele Frauen wollen sowohl Familie als auch Beruf. Kinder und Karriere sind keine unvereinbaren Lebensziele mehr. Doch selbstverständlich ist das nicht. Zur Doppelbelastung kommt noch der Aufwand für die Organisation der Kinderbetreuung hinzu. Gerade die Kulturschaffenden, die zwar einige Freiheiten geniessen, aber auch mit vielen Ungewissheiten leben, brauchen einiges an Improvisation, um Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. «Kulturplatz» hat bei drei Familien nachgefragt.

  • Wie es heute um die Emanzipation der Frau steht

    Iris von Rotens Buch «Frauen im Laufgitter» provozierte 1958 einen Skandal: Die Walliser Juristin forderte volle politische und wirtschaftliche Gleichstellung von Mann und Frau. Dazu: «Frauenwahlrecht! Freie Liebe! Die Mutterschaftsversicherung! Kinderkrippen und Tagesschulen!» Als Schutz gegen patriarchalische Bevormundung verlangte Iris von Roten (1917 bis 1990) die gesetzlich verankerte Autonomie der Frau. Damit war sie ihrer Zeit weit voraus. Und heute? Gemeinsam mit der Tochter Hortensia von Roten klopft «Kulturplatz» die These von den «Frauen im Laufgitter» auf ihre Aktualität ab.

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  • Wenn das Gericht über das Wohl des Kindes entscheiden muss

    Es ist die Geschichte eines Neuanfangs, einer grossen Liebe und einer masslosen Enttäuschung: Offenherzig und spannend wie ein Krimi beschreibt Isabelle Neulinger den Kampf um ihren Sohn, den sie nach ihrer Scheidung aus Israel in die Schweiz entführt. Das Ganze endet schliesslich vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Ihr Buch «Meinen Sohn bekommt ihr nie» ist das traurige Dokument einer gescheiterten Beziehung und eines juristischen Showdowns, in der eine Mutter mit unendlicher Energie um ihr Kind kämpft. In «Kulturplatz» erzählt Isabelle Neulinger ihre Geschichte.

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  • Wie Fragen der göttlichen Autorität neues Theaterinteresse wecken

    Hollywood arbeitet an einem Noah-Film, Steven Spielberg und Ridley Scott planen je einen Moses-Film. Das Alte Testament boomt, auch auf Schweizer Bühnen. Im Schauspielhaus Zürich sorgte eine fünfstündige Genesis-Inszenierung für Aufsehen, am Theater Basel soll das 2. Buch Moses mit Rap und Slapstick auch Junge begeistern, und in Sankt Gallen gibt es die zehn Gebote jetzt als Musical. Warum stösst das Alte Testament auf ein solches Interesse? Wie wird «Das Buch der Bücher» heute interpretiert? «Kulturplatz» ist diesen Fragen bei einer Musical-Probe nachgegangen.

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