Rekonstruktion und Transformation

  • Mittwoch, 4. Mai 2016, 22:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 4. Mai 2016, 22:30 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 5. Mai 2016, 6:00 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 5. Mai 2016, 14:05 Uhr, SRF info
    • Freitag, 6. Mai 2016, 8:35 Uhr, SRF info
    • Freitag, 6. Mai 2016, 9:45 Uhr, SRF info
    • Freitag, 6. Mai 2016, 11:30 Uhr, SRF info
    • Freitag, 6. Mai 2016, 12:40 Uhr, SRF info
    • Freitag, 6. Mai 2016, 13:10 Uhr, SRF info
    • Freitag, 6. Mai 2016, 17:30 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 8. Mai 2016, 8:40 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 8. Mai 2016, 11:05 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 8. Mai 2016, 15:05 Uhr, SRF info

Menschen verändern ihre Realität und ihre Identität, sie transformieren sich, erfinden sich neu. Ob in Fotografie, Musik, Film oder Tanz: Kulturschaffende beschäftigen sich intensiv mit solchen Prozessen. «Kulturplatz» besucht die 20. Bieler Fototage unter dem Motto «Konstruieren erlaubt».

Beiträge

  • Rekonstruktion - die iranische Gewaltherrschaft als Collage

    Die iranische Gesellschaft ist seit Jahrzehnten geprägt von Unterdrückung und Gewalt. Besonders viele Opfer fordert das totalitäre Mullah-Regime unter den nahezu rechtlosen Frauen. «Im Iran sind die Frauen der Boxsack der Gesellschaft», empört sich die junge Künstlerin Sheida Soleimani. Mit weichen Skulpturen und Collagen aus Porträts unzähliger Hingerichteter will die Exiliranerin die Erinnerung an diese Frauen wachhalten, den stummen Opfern eine Existenz und eine Rolle in der iranischen Geschichte sichern.

    Claudia Grenzer

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  • Transformation - Francis Bacons Malerei als Tanzperformance

    Seine expressiven Darstellungen deformierter Gesichter, schreiender Münder und gequälter Körper verstören und faszinieren zugleich. So auch sein Leben: Der irisch-englische homosexuelle Maler Francis Bacon, 1992 an einem Herzinfarkt gestorben, war bekannt für Ausschweifungen und Exzesse. Nun will das deutsche Choreografenduo Tim Behren und Florian Patschovsky diese selbstzerstörerische Dynamik in Bacons Leben und Werk am Konzert Theater Bern in eine Tanzperformance überführen, die malerische Ausdruckskraft in physische Körpersprache transformiert.

    Nicole Salathé

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  • Verwilderung - eine Frau verfällt dem Ruf des Animalischen

    Wäre es ein Märchen, hiesse es «Mauerblümchen und der Wolf»: Im Film «Wild» verliebt sich eine junge, angepasste Frau in einen streunenden Wolf. Ihre Sehnsucht nach dem Animalischen erwacht, eine innere Verwandlung setzt ein, das Wildtier weist ihr den Weg zur Befreiung aus den Zwängen ihres konventionellen Lebens. Die Darstellerin Lilith Stangenberg berichtet vom Wagnis dieses Filmdrehs, der ihr körperlichen Kontakt und intime Nähe mit dem Raubtier abverlangte.

    Sibilla Semadeni

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  • Metamorphose - von alpinen Wurzeln zum urbanen Sound

    Roland Vögtli und Maria Moling bilden das neue Musikduo Me+Marie. Er stammt aus dem Engadin, sie aus den Dolomiten, beide sangen sie bislang in ihrer romanischen Muttersprache. Sie spielte im folklastigen Frauentrio Ganes, er in einer Rockband. Für ihr gemeinsames, neues Projekt Me+Marie haben sie ihre alpine Verwurzelung überwunden, die kulturelle Prägung abgestreift und sich zu musikalischen Kosmopoliten gemausert. Jetzt singen sie in der Weltsprache Englisch gefühlvolle Songs über die ewigen Tücken der Liebe.

    Richard Herold

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