Sehr verehrtes Publikum!

  • Mittwoch, 16. November 2016, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 16. November 2016, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 17. November 2016, 6:05 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 17. November 2016, 10:55 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 18. November 2016, 8:35 Uhr, SRF info
    • Freitag, 18. November 2016, 9:40 Uhr, SRF info
    • Freitag, 18. November 2016, 11:25 Uhr, SRF info
    • Freitag, 18. November 2016, 12:30 Uhr, SRF info
    • Freitag, 18. November 2016, 13:30 Uhr, SRF info
    • Freitag, 18. November 2016, 17:30 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 20. November 2016, 8:40 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 20. November 2016, 15:05 Uhr, SRF info

Was kann Kultur in politisch turbulenten Zeiten wie diesen leisten? Wie relevant ist sie für den gesellschaftlichen Diskurs? Und findet sie noch ihr Publikum? Prominente Kulturschaffende verraten, wie sie ihr Verhältnis zur Öffentlichkeit sehen.

Beiträge

  • Lukas Bärfuss: Die Öffentlichkeit - Gegnerin oder Verbündete?

    Er ist die vielleicht pointierteste und politischste Stimme unter den gegenwärtigen Schweizer Autoren. Da interessiert es gleich doppelt, wenn Lukas Bärfuss ein Phänomen beleuchtet, das alle Kulturschaffenden beschäftigt. Er schreibt: «Eines Tages übergibt man das Werk dem Urteil der Öffentlichkeit. Aber wer ist das überhaupt, diese Öffentlichkeit? Und wie verändert sie die künstlerische Arbeit? Ist die Öffentlichkeit Gegnerin oder Verbündete? Wer sind die Akteure dieser Öffentlichkeit und welche Interessen verfolgen sie?» Im Beitrag liefert Bärfuss Antworten auf brisante Fragen.

    Stefan Zucker

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  • Martin Roth: Politengagement statt Schweigen

    Fünf Jahre lang leitete Martin Roth das renommierte Victoria and Albert Museum in London. Er tat dies sehr erfolgreich: Seine Ausstellungen waren Publikumsmagnete. Umso überraschender kam der Entscheid des Deutschen, sein Amt im Oktober 2016 niederzulegen. Er reagierte damit auf politische Umwälzungen im Zuge des Brexit. Roth will ein Signal setzen: Statt zu schweigen, sollen Kulturschaffende öffentlich Position beziehen - wie er, der aus Protest von einem prestigeträchtigen Posten zurücktrat. Der 61-Jährige will sich fortan politisch stärker engagieren, als er dies als Museumsdirektor konnte.

    Alexa Brogli

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  • Wiener Unikate: Stehen und Buhen in der Oper

    Sie werden geliebt, geachtet oder gefürchtet - und bilden so eine Institution innerhalb der Institution: die Stehplatzbesucher der Wiener Staatsoper. Ihrem Urteil verschaffen sie lauthals Ausdruck, was schon einmal in Buhrufen ausarten kann. Einem echten «Stehplatzler», der hier für wenige Euro allabendlich sein zweites Wohnzimmer findet, macht keiner etwas vor. Eine Reportage begleitet mehrere dieser Unikate: vom stundenlangen Anstehen über die Rituale der Platzwahl bis zum mehr oder weniger auffälligen Verhalten während der Vorstellung. Da bleibt es nicht beim blossen Zuhören und -sehen.

    Sandra Steffan

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  • Simon Stone: «Retter des Theaters»

    Der Mann der Stunde in der internationalen Theaterszene arbeitet in Basel und erhält Auszeichnung um Auszeichnung - eben erst den Nestroy-Preis. Noch viel wichtiger aber: Das Publikum liegt ihm, der als «Retter des Theaters» gilt, zu Füssen. Es beschert Regisseur Simon Stone minutenlange Ovationen und ausverkaufte Säle. Was macht er anders, dass seine Inszenierungen derart bejubelt werden? Wie trifft dieser Jungspund so zielgenau den Nerv der Zeit? Der Sendung «Kulturplatz» gewährte der in der Schweiz geborene Australier einen vertieften Einblick in sein Schaffen.

    Sibilla Semadeni

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