Stop Aids

  • Mittwoch, 22. Februar 2017, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 22. Februar 2017, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 23. Februar 2017, 6:00 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 23. Februar 2017, 11:00 Uhr, SRF 1
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    • Sonntag, 26. Februar 2017, 15:15 Uhr, SRF info

Vor 30 Jahren startete die Stop-Aids-Kampagne des Bundes. Die einst tödliche Bedrohung hat viel ausgelöst in Gesellschaft und Kultur, doch heute gilt die Infektionskrankheit als kontrollierbar. «Kulturplatz» trifft Sabine Lüthy, die sich in Afrika engagiert, wo die Aids-Epidemie noch immer wütet.

Beiträge

  • Lighthouse - wie Ruedi Lüthy den Seuchenopfern zur Würde verhalf

    Als sich HIV in den 1980er-Jahren rasant verbreitete, war die Gesellschaft völlig überfordert. Die Diagnose Aids glich einem Todesurteil, die Betroffenen wurden stigmatisiert. Einer, der nie Berührungsängste hatte, ist der Infektionsspezialist Ruedi Lüthy. Nach dem Basler Vorbild eröffnete er auch in Zürich ein «Lighthouse», ein Sterbehospiz. Es ermöglichte betroffenen Menschen einen würdevollen, letzten Lebensabschnitt bis zum frühzeitigen Tod. Mit seinem unermüdlichen öffentlichen Engagement hat er Entscheidendes beigetragen zu einem verständnisvollen Umgang mit Aids.

    Igor Basic

  • 30 Jahre Stop Aids - mit Provokationen gegen die Sorglosigkeit

    «Schütz dich und bereue nichts», an diesem Leitsatz orientiert sich die Stop-Aids-Kampagne bis heute. Doch zu Beginn galt es, die Gefährdung für alle Bevölkerungsgruppen klarzumachen und den Gebrauch des Kondoms überhaupt erst ins öffentliche Bewusstsein zu rücken: «Im Minimum en Gummi drum.» Heute gilt noch dasselbe, doch die Kampagnen-Kreativen müssen die Kernbotschaft laufend mit neuen, aktuellen Reizthemen verknüpfen, um gehört zu werden. «Bliib treu» war gestern. Galt der Kampf anfangs der tödlichen Krankheit, richtet er sich heute gegen die Sorglosigkeit.

    Richard Herold

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  • Aids-Aufklärung heute - das Bewusstsein bei Jugendlichen ist wach

    Das Infektionsrisiko ist hierzulande in der Regel gering, und im Fall einer Ansteckung stehen erprobte Medikamente bereit, die eine ernsthafte Erkrankung verhindern. Ist Aids-Präventionsunterricht heute überhaupt noch nötig? Ja, konstatieren Verantwortliche. Jugendliche sind zwar nicht die Hauptrisikogruppe für Neuinfektionen, aber es gibt immer noch und immer wieder Wissenslücken. Auf Schulbesuch mit der Aidshilfe Bern.

    Julia Bendlin

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  • Aids in der Kunst - Filmemacher Rosa von Praunheim erzählt

    Die Aids-Epidemie ist seit ihrem Ausbruch in den 1980er-Jahren eng mit der Kunst- und der Kulturszene verbunden. Dem HI-Virus fielen überdurchschnittlich viele Kreative zum Opfer. Viele Kulturschaffende thematisierten es und verstärkten dadurch das öffentliche Bewusstsein für die Aids-Gefahr. Im Engagement gegen Erkrankung und Stigmatisierung entstanden beeindruckende Manifestationen, Filme und Kunstwerke. Einer, der den Ausbruch, das Sterben und die neuaufkeimende Kreativität ausführlich dokumentiert hat, ist der deutsche Filmemacher Rosa von Praunheim.

    Nino Gadient

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  • Aids in Afrika - die Seuche grassiert unter der Oberfläche

    In Afrika richtet Aids heute noch unermessliches Leid an. Südlich der Sahara ist die Infektionskrankheit für fast eine Million Tote im Jahr verantwortlich. Denn es fehlt an vielem: An der nötigen Infrastruktur, ausgebildeten Fachleuten und finanziellen Mitteln. Deshalb setzt Ruedi Lüthy sein fundiertes Wissen seit 2003 in Simbabwe ein. In der Hauptstadt Harare führt er eine ambulante HIV-Klinik mit mittlerweile über 6000 Patientinnen und Patienten. Doch die Arbeit vor Ort ist alles andere als einfach.

    Igor Basic

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