Unser täglich Brot und was dahinter steckt

  • Mittwoch, 4. Juni 2014, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 4. Juni 2014, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 5. Juni 2014, 6:00 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 5. Juni 2014, 10:35 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 6. Juni 2014, 8:25 Uhr, SRF info
    • Freitag, 6. Juni 2014, 9:30 Uhr, SRF info
    • Freitag, 6. Juni 2014, 11:20 Uhr, SRF info
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    • Sonntag, 8. Juni 2014, 8:40 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 8. Juni 2014, 15:05 Uhr, SRF info
    • Montag, 9. Juni 2014, 14:30 Uhr, SRF info
    • Montag, 9. Juni 2014, 16:10 Uhr, SRF info
    • Dienstag, 10. Juni 2014, 10:35 Uhr, SRF 1

Burger oder Biobanane? Gentech oder Gewächshaus? Die Menschen in der Ersten Welt haben die Qual der Wahl – den Kleinbauern am anderen Ende der Welt geht es an die Existenz. Die Probleme und Perspektiven der Welternährungslage stehen im Fokus des internationalen Theaterprojektes «Hunger for Trade».

«Kulturplatz» war auf Bühnenbesuch in Bern und Burkina Faso. Eva Wannenmacher besucht die Verteilzentrale von «Tischlein deck dich» in Winterthur, einer Institution, die Lebensmittel vor der Vernichtung rettet und an Armutsbetroffene weiterverteilt.

Beiträge

  • Hunger – ein Problem, das nicht sein müsste

    Hunger ist ein globales Gespenst, verantwortlich für Millionen von Toten jedes Jahr und Auslöser für politische Krisen und Aufstände. Doch eigentlich müsste niemand hungern, denn die globale Nahrungsmittelproduktion würde für die ganze Weltbevölkerung reichen. Hunger ist ein menschengemachtes Problem, das mit politischem Willen lösbar wäre. «Kulturplatz» fragt, warum das nicht stattfindet und welchen Beitrag jedermann leisten kann.

    Wasiliki Goutziomitros

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  • Burkina Faso – Theatermacher gegen Saatgutmultis

    Armut, Mangelernährung und der Klammergriff der multinationalen Agrarunternehmen – das sind die Themen in Burkina Faso. Das Théâtr'Evasion in Ouagadougou entwickelt für das Theaternetzwerk Hunger for Trade ein Stück, das die Abhängigkeit der Kleinbauern vom gentechnisch veränderten Saatgut der Multis kritisiert. Ein Stück zwischen aufklärerischem Volkstheater und visionärem Statement, aufgeführt unter grossen technischen Schwierigkeiten. «Kulturplatz» war bei der Premiere dabei.

    Eduard Erne

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  • Video «Theaterprojekt «Hunger for Trade» – global denken, lokal handeln» abspielen

    Theaterprojekt «Hunger for Trade» – global denken, lokal handeln

    Deutschland, Rumänien, England, Südafrika, Brasilien, die Schweiz: Aus diesen und weiteren Ländern der Ersten und der Dritten Welt haben sich neun Theaterensembles zusammengetan. Gemeinsam untersuchen sie die vielschichtigen Probleme und Perspektiven der globalen Nahrungsmittelproduktion, jedes Theater aus seiner länderspezifischen Perspektive. Worum geht es bei diesem Projekt? Worauf zielt es ab? Und, generell gefragt, was kann Theater erreichen? «Kulturplatz» traf den Initiator von «Hunger for Trade», den Theaterschaffenden Clemens Bechtel.

    Méline Sieber

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  • Sojabohne versus Cervelat – die etwas andere Castingshow

    Die Kaufregale hierzulande quellen über, Konsumenten haben die Qual der Wahl. Doch was kann man noch guten Gewissens essen? Wie viele Regenwälder wurden für die Sojabohnenproduktion vernichtet? Welche Pestizide landen durch den Bienenhonig auf dem Butterbrot? Welches ist das problematischste Nahrungsmittel der Schweiz? Diese Frage will die Inszenierung des Berner Konzerttheaters in einer schrillen Castingshow-Persiflage beantworten: «Switzerland's Next Top Problem» wurde im Rahmen des Projekts «Hunger for Trade» aufgeführt. «Kulturplatz» verrät das «Top Problem» auf Schweizer Tellern.

    Sebastian Günther

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