Von Mauern an den Grenzen und in den Köpfen

  • Mittwoch, 29. Oktober 2014, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 29. Oktober 2014, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 30. Oktober 2014, 6:00 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 30. Oktober 2014, 10:35 Uhr, SRF 1
    • Freitag, 31. Oktober 2014, 8:25 Uhr, SRF info
    • Freitag, 31. Oktober 2014, 9:30 Uhr, SRF info
    • Freitag, 31. Oktober 2014, 11:20 Uhr, SRF info
    • Freitag, 31. Oktober 2014, 12:25 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 2. November 2014, 8:40 Uhr, SRF info
    • Sonntag, 2. November 2014, 15:05 Uhr, SRF info

Die Mauer fiel, Deutschland war wieder geeint. Das war vor 25 Jahren. Aber Mauern werden weiterhin gebaut, Mauern die trennen, abwehren, schützen. Wie wird man sie wieder los? Ein «Kulturplatz» aus Sankt Gallen, wo einst eine sogenannte Schiedmauer Katholiken und Reformierte auf Distanz hielt.

Beiträge

  • Belfast – die Mauern, nach denen man rief, wird man nun nicht los

    Man nennt sie «Friedenslinien», «Peace lines», die zahlreichen Mauern und Zäune, die in Belfast Stadtquartiere und Strassenzüge durchschneiden. Sie trennen seit Beginn des Bürgerkriegs in Nordirland 1969 katholische und protestantische Wohngebiete. Die Leute errichteten sie, um sich vor Übergriffen aus den Strassen des Feindes zu schützen. Doch was damals Sicherheit brachte, behindert heute die Versöhnung der einst verfeindeten Bevölkerungsgruppen. Die «Peace lines» zeigen, wie schwierig es ist, die realen Mauern und diejenigen in den Köpfen abzutragen.

    Meili Dschen

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  • Mauer oder Kultur – Israels Sperranlage in Kulturerbe-Landschaft

    Seit Jahrhunderten bebauen die Bewohner des arabischen Dorfes Battir ihre Terrassengärten, bewässern sie mit einem System, das schon von den Römern genutzt wurde. Doch das Idyll droht zerstört zu werden. Ein fehlender Teil der israelischen Grenzbarriere zwischen Israel und der Westbank würde das Dorf von einem Teil der Felder trennen. Nun wurden die Terrassen von Battir von der UNESCO zum Weltkultur-Erbe erklärt und gleich auch auf die Liste der bedrohten Welterbestätten gesetzt. Ist das die Weiterführung des Konflikts mit kulturellen Mitteln oder dringend notwendiger Denkmalschutz?

    Eduard Erne

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  • Filme zur DDR – Dokumente einer bröckelnden Festung

    Fast 30 Jahre lang trennte die Berliner Mauer Ost und West. Das Eingeschlossensein prägte das Lebensgefühl in der DDR. Lag die nahende Befreiung irgendwie in der Luft, bevor die Mauer am 9. November 1989 fiel? Eine Bestandsaufnahme des Alltags in der letzten Phase der DDR ist an den Winterthurer Kurzfilmtagen zu sehen. Im filmischen Blick auf das eigene Land zeigen sich Andeutungen des nahenden Endes eines menschenfeindlichen Systems.

    Richard Herold

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