Wie die Schweiz die Zeit verkauft

  • Mittwoch, 3. Oktober 2018, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 3. Oktober 2018, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 4. Oktober 2018, 6:00 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 4. Oktober 2018, 10:55 Uhr, SRF 1
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Nirgendwo in der Welt verdient man mit der Idee der Zeit so viel Geld wie in der Region zwischen Genf und Biel. Im Zentrum der Uhrenindustrie haben sich jetzt drei Museen zusammengetan, um über die Idee der Zeit nachzudenken. Was bedeutet Zeit an dem Ort, an dem Zeit sprichwörtlich Geld ist.

Beiträge

  • Mythos Schweizer Uhr

    Die mechanische Schweizer Uhr ist fast schon ein Mythos. Sie hält länger, ist präziser und gleicht einem mechanischen Wunderwerk - das vermittelt uns seit jeher die Werbung. Nur mit der richtigen Uhr am Arm kommt man durchs Leben, so die Legende. «Kulturplatz» über die Schweizer Uhrenindustrie und wie sie es immer wieder schafft, trotz wiederkehrenden Krisen die «Idee der Zeitmesser» zu vergolden.

    Nicole Salathé

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  • Lost in Time

    In der Ausstellung «Von Zeit zu Zeit» im Neuen Museum Biel ist eine ganz spezielle Uhr ausgestellt. Der Schweizer Uhrenmacher Roman Winiger hat in Zusammenarbeit mit dem Künstler Patrick Bernatchez eine Uhr gebaut, die nicht zwölf Stunden braucht für eine Umdrehung, wie eine normale Uhr, sondern tausend Jahre. Das heisst: Während unserer Lebenszeit wird sich die Uhr kaum bewegen, auch wenn man sie ticken hört. Was der Sinn davon ist, hat «Kulturplatz» den Uhrenmacher gefragt und ihn in La Chaux-de-Fonds getroffen.

    Stefan Zucker

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  • Keine Zeit ohne Erinnerung

    Die Zeit und wie wir sie verstehen jenseits ihrer Messung, ist das Thema der Ausstellung «Zeitspuren» im Kunsthaus Pasquart. Hier setzen sich zeitgenössische Künstler mit Themen wie Freizeit, Lebenszeit oder Wartezeit auseinander. Dass Zeit vor allem mit Erinnerung zu tun hat, das behauptet der Mann, der für den Vatikan 300 Jahre alte Uhren restaurierte. «Kulturplatz» spricht mit dem Uhrenmacher, Philosophen und Altertumswissenschaftler Ludwig Oechslin und fragt ihn über die Zeit aus.

    Stefan Zucker

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  • Die Uhr als Statussymbol

    Die Schweiz gehört zur Spitze der weltweiten Uhrenindustrie, vor allem auch darum, weil sich der asiatische Markt für Schweizer Uhren interessiert. Vor allem China und Hongkong sind die grössten Abnehmer von Schweizer Zeitmessern. In Hongkong werden die Marken und ihre Macher wie Stars gefeiert, und an der Genfer Rue du Rhône spricht die Klientel vor allem chinesisch. Der Asiate und die Schweizer Uhr - woher kommt diese Liebesbeziehung?

    Igor Basic