«Familienlexikon» von Natalia Ginzburg (5/5)

Leone Ginzburg wird von der Gestapo verhaftet und verstirbt 1944 in der Haft; Natalia bleibt mit ihren Kindern allein zurück. Doch bald ist der Krieg vorbei. Und der Wiederaufbau und die Rückkehr in einen Alltag «danach» sind auch durch die Trauer um Verlorene nicht aufzuhalten.

Natalia Ginzburg zieht wieder nach Turin und in das Haus ihrer Eltern. Zudem wird sie Lektorin im florierenden Einaudi-Verlag, dessen Mitbegründer ihr Mann vor dem Krieg gewesen war.

Der letzte Teil der «lessico famigliare», diesem Erinnerungsbuch, mit dem Natalia Ginzburg ihrer Familie und dem mutigen Widerstand im faschistischen Italien des 20. Jahrhunderts ein lebendiges Denkmal setzt.

Sprecherin: Cornelia Froboess - Produktion Wagenbach Verlag, 2001 - Dauer: 26‘36‘‘

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Redaktion: Susanne Heising