«Spiel im Morgengrauen» von Arthur Schnitzler (8/8)

Wilhelm Kasda hat sich für einen in finanzielle Not geratenen Kollegen ins Glücksspiel eingelassen - und sich um elftausend Gulden verschuldet. Auch sein einziger Verwandter, Onkel Robert, kann ihm nicht helfen.

Dieser ist einer Frau verfallen, hat sie geheiratet und sein Vermögen auf sie überschrieben.

Wilhelm kennt die Frau von früher. Er war einmal ihr Freier und hat ihr Liebesgeständnis überhört. Jetzt hat er sie um ein Darlehen gebeten. Sie vertröstet ihn, besucht ihn dann, bleibt für eine Nacht, bezahlt diese grosszügig und geht, ohne das Darlehen hinterlegt zu habe. Wilhelm, verzweifelt, bringt sich um.

Sprecherin: Maria Becker - Regie: Edith Schönenberger - Produktion Schweizer Radio DRS, 1982 - Dauer: 25'

Redaktion: Claude Pierre Salmony