Boyle, Salter, Orelli und Burgess

  • Dienstag, 22. Oktober 2013, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 22. Oktober 2013, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 23. Oktober 2013, 1:35 Uhr, SRF 1
    • Mittwoch, 23. Oktober 2013, 11:00 Uhr, SRF info
    • Donnerstag, 24. Oktober 2013, 3:55 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 24. Oktober 2013, 12:45 Uhr, SRF info
    • Samstag, 26. Oktober 2013, 14:10 Uhr, SRF 1

Aktuelle Bücher, spannende Debatte: Stefan Zweifel, Elke Heidenreich, Hildegard Keller und Pietro De Marchi diskutieren im Oktober über T. C. Boyle: «San Miguel», James Salter: «Alles, was ist», Giovanni Orelli: «Monopoly» und über Anthony Burgess: «Clockwork Orange/Die Uhrwerk-Orange».

Die Bücher der Sendung sind:

  • «San Miguel» von T.C. Boyle (Hanser)
  • «Alles, was ist» von James Salter (Berlin Verlag)
  • «Monopoly» von Giovanni Orelli (Limmat Verlag)
  • «Clockwork Orange/Die Uhrwerk-Orange» von Anthony Burgess (Klett-Cotta)

Im «Literaturclub Plus» sprechen die Kritiker über «Clockwork Orange» und die Gewalt.

Beiträge

  • «Alles, was ist» von James Salter

    Nach mehr als dreissig Jahren legt der grosse amerikanische Erzähler James Salter einen neuen Roman vor, den die amerikanische Presse hymnisch feierte. Wie Salter selbst ist sein Protagonist Philip Bowman 1925 geboren, wie Salter erlebt er 1945 den Krieg. Bowman kommt - körperlich - unversehrt nach New York zurück und versucht, einem geregelten Leben nachzugehen: Ein Job als Lektor in einem Verlag, eine Ehe die in die Brüche geht, Affären, kurz: Alles, was ist.

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  • «Clockwork Orange» von Anthony Burgess

    Eine Jugendgang, die sich austobt in einer Orgie von Sex und Gewalt. Ihr Leben in einem Londoner Vorort besteht aus Langeweile, Schlägereien, Raubüberfällen und Vergewaltigungen. Als ihr Anführer Alex wegen Mordes verurteilt wird, kommt es in der Haft zu einem neuartigen Verfahren der Umerziehung… Anthony Burgess‘ Zukunftsroman aus den sechziger Jahren liegt nun in neuer Übersetzung vor und thematisiert die aktuellen Fragen nach Gewalt, Freiheit und Zwang.

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  • «Monopoly» von Giovanni Orelli

    Wie im Spiel Monopoly zieht der grosse Tessiner Schriftsteller Giovanni Orelli in seinem neu aufgelegten Roman von einer Schweizer Stadt in die nächste. So lässt er ein Bild der Schweiz entstehen, das auch als Parodie auf die Schweiz und ihr Banken- und Wirtschaftssystem zu lesen ist. Sparsamkeit, Ordnungsliebe und Fleiss erscheinen als Egoismus, Intoleranz und Profitstreben. Ein Meister der Bosheit und scharfen Kritik dem eigenen Land gegenüber.

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  • «San Miguel» von T.C. Boyle

    Bereits T.C. Boyles letzter Roman «Wenn das Schlachten vorbei ist» spielte auf einer Insel vor der Küste Kaliforniens. Diesmal nimmt T.C. Boyle den Leser mit auf die unwirtliche Insel San Miguel. Drei Frauen, drei Generationen, drei Schicksale: Marantha, Edith und Elise müssen sich auf San Miguel und mit ihrem Leben zurechtfinden. Ein Historienroman über eine Insel, die alles andere als ein Paradies ist.

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  • Die Buchempfehlungen unserer Kritiker

    «Ach, dieses Paradies» von John Cheever, Dumont Buchverlag (Elke Heidenreich) / «Was bleibt (wenn es bleibt), Gedichte » von Eugenio Montale, Dieterich`sche Verlagsanstalt (Pietro de Marchi) / «Moderne Poesie in der Schweiz» von Roger Perret (Hrsg.), Limmat Verlag (Hildegard Keller). «Urmel saust durch die Zeit» von Max Kruse, Thienemann Verlag (Stefan Zweifel)