Familienaufstellung: Der Literaturclub im Dezember

  • Dienstag, 22. Dezember 2015, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 22. Dezember 2015, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 23. Dezember 2015, 4:10 Uhr, SRF 1
    • Mittwoch, 23. Dezember 2015, 11:00 Uhr, SRF info
    • Mittwoch, 23. Dezember 2015, 16:35 Uhr, SRF info
    • Donnerstag, 24. Dezember 2015, 12:40 Uhr, SRF info
    • Freitag, 25. Dezember 2015, 14:05 Uhr, SRF info
    • Freitag, 25. Dezember 2015, 16:10 Uhr, SRF info
    • Samstag, 26. Dezember 2015, 10:25 Uhr, SRF info

Nicola Steiner, Elke Heidenreich, Thomas Strässle und Philipp Tingler diskutieren im Dezember über Karl Ove Knausgard: «Träumen», Dana Grigorcea: «Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit», Marilynne Robinson: «Lila» und über Henry James: «Die Europäer».

Der Literaturclub diskutiert die wichtigen Bücher im Dezember:

Karl Ove Knausgard schreibt mit «Träumen» weiter radikal an seinem eigenen Lebensroman, Dana Grigorcea begleitet ihre Heldin Victoria auf eine fantastische Reise durch das alte und neue Bukarest. In «Lila» erzählt die Pulitzer-Preisträgerin Marilynne Robinson von einem Findelkind in den Zeiten der amerikanischen Depression.

Und: Henry James berichtet von transatlantischen Familienbeziehungen in seinem neu übersetzten Roman «Die Europäer».

Die Bücher der Sendung sind:

  • «Träumen» von Karl Ove Knausgard (Luchterhand)
  • «Die Europäer» von Henry James (Manesse)
  • «Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit» von Dana Grigorcea (Dörlemann)
  • «Lila» von Marilynne Robinson (S. Fischer)

Beiträge

  • «Träumen» von Karl Ove Knausgard (Luchterhand)

    Mit Neunzehn geht Karl Ove Knausgard an die Akademie nach Bergen. Sein Berufsziel: Schriftsteller. Es wird eine Geschichte des Scheiterns. Ein Scheitern auch in seiner ersten Ehe. Alkoholexzesse, Demütigungen und Glücksgefühle lösen sich ab. Vierzehn Jahre Privatleben, schonungslos dargestellt, im Schreibrausch der Erinnerungen.

    Mehr zum Thema

  • «Die Europäer» von Henry James (Manesse)

    Felix Young und seine Schwester, die Baronin. Zwei Europäer reisen nach Neuengland, das ist die Ausgangslage in Henry James frühem Roman. Transatlantische Temperamente sind sein Thema, die Unterschiede zwischen der Alten Welt und den Werten und der Moral der Neuen. Zu Besuch bei den Wentworth. Eine Komödie der Beziehungen.

    Mehr zum Thema

  • D. Grigorcea «Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit» (Dörlemann)

    Alles ist möglich in diesem Bukarest einer Zwischenzeit aus gestern und heute. Victoria ist Bankangestellte in der rumänischen Hauptstadt. Aber jetzt ist sie beurlaubt, denn die Bank ist überfallen worden. Auszeit und Anlass für eine surreale Reise durch die Stadt. Sie wird seltsame Leute treffen, unter denen auch der Bankräuber ist. Ein Roman der Wendezeit in Rumänien, geschrieben von einer Schweizerin nahe an der eigenen Biografie.

    Mehr zum Thema

  • «Lila» von Marilynne Robinson (S. Fischer)

    Ein Findelkind wächst bei einer Wanderarbeiterin auf, mitten in der amerikanischen Depression der dreissiger Jahre. Später wird das Kind einen Prediger heiraten. Eine Geschichte über Scham und Schuld, erzählt aus der Innenperspektive des Mädchens. Die Pulitzer-Preisträgerin Marilynn Robinson ist eine Lieblingsautorin von US-Präsident Barack Obama. Ihr aktueller Roman «Lila» ist der Abschluss einer Trilogie.

    Mehr zum Thema

  • Die Buchempfehlungen unserer Kritiker

    «Die plötzlich hereinkriechende Kälte im Dezember» von Ror Wolf, Schöffling Verlag (Elke Heidenreich) / «Wäre die Einsamkeit nicht so lehrreich, könnte man glatt daran verzweifeln» von Thomas Meyer, Salis Verlag (Thomas Strässle) / «Sonderbares vom Kurfürstendamm. Berliner Beobachtungen» von Erich Kästner, Atrium Verlag (Philipp Tingler) / «Sommergäste in Trouville» von Undine Gruenter, Hanser Verlag (Nicola Steiner)

Artikel zum Thema