Lebensläufe: Der Literaturclub im April

  • Dienstag, 5. April 2016, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 5. April 2016, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 6. April 2016, 1:35 Uhr, SRF 1
    • Mittwoch, 6. April 2016, 11:00 Uhr, SRF info
    • Mittwoch, 6. April 2016, 16:40 Uhr, SRF info
    • Donnerstag, 7. April 2016, 4:15 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 7. April 2016, 12:45 Uhr, SRF info
    • Freitag, 8. April 2016, 10:10 Uhr, SRF info
    • Samstag, 9. April 2016, 14:05 Uhr, SRF info

Nicola Steiner, Elke Heidenreich, Thomas Strässle und als Gast Xavier Koller diskutieren im April über Catalin Dorian Florescu: «Der Mann, der das Glück bringt», William Boyd: «Die Fotografin», Castle Freeman: «Männer mit Erfahrung» und über Benedict Wells: «Vom Ende der Einsamkeit».

Der Literaturclub diskutiert die wichtigen Bücher im April:

Von zwei Glückssuchern und ihren Familiengeschichten zwischen den Schilflandschaften des Donaudeltas und New York erzählt Catalin Dorian Florescu. Der Brite William Boyd folgt den Lebensspuren seiner Heldin, der Fotografin Amory Clay, quer durch das vergangene Jahrhundert, während der US-Amerikaner Castle Freeman in «Männer mit Erfahrung» die alte Geschichte von David und Goliath neu erzählt: als Thriller. Drei sehr verschiedene Geschwister, die sich fremd bleiben, bis das Leben sie wieder zusammenführt, beschreibt Benedict Wells in seinem neuen Roman.

Gast der Sendung ist der Schweizer Filmregisseur und Oscar Preisträger Xavier Koller.

Die Bücher der Sendung sind:

  • «Der Mann, der das Glück bringt» von Catalin Dorian Florescu (C.H.Beck)
  • «Die Fotografin» von William Boyd (Berlin Verlag)
  • «Männer mit Erfahrung» von Castle Freeman (Nagel & Kimche)
  • «Vom Ende der Einsamkeit» von Benedict Wells (Diogenes)

Beiträge

  • «Der Mann, der das Glück bringt» von C. D. Florescu (C.H.Beck)

    Sie lernen sich in New York kennen, Elena, die Fischerstochter aus dem Donaudelta und Ray, ein ziemlich erfolgloser Entertainer. Sie will die Asche ihrer Grossmutter in die Stadt bringen, er die Pläne, die sein Grossvater mit ihm hatte, nicht enttäuschen. Es sind Geschichten der Ausgewanderten und der Landschaft am Schwarzen Meer, die sie sich erzählen, an einem dramatischen Tag im Jahr 2001, an 9/11. Geschichten aus drei Generationen, erzählt aus zwei Blickwinkeln über ein ganzes Jahrhundert.

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  • «Vom Ende der Einsamkeit» von Benedict Wells (Diogenes)

    Jules, Marty und Liz sind früh Waisen geworden. Sie haben ihre Eltern durch einen Unfall verloren. Obwohl sie auf das gleiche Internat gehen, werden sie sich zunehmend fremd und gehen eigene Wege. Marty wird Informatiker und Geschäftsmann, die schöne Liz führt ein ausschweifendes Leben. Als Jules, Schriftsteller und Vater von zwei Kindern, mit vierzig selbst einen schweren Motorradunfall hat und im Koma liegt, beginnt die Erinnerung. Auch an Alva, seine grosse Liebe. Jules versucht, die Zeit zurückzuholen.

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  • «Die Fotografin» von William Boyd (Berlin Verlag)

    Armory Clay ist die «Fotografin». Willam Boyd erzählt ihre Biographie im Rückblick, anhand fiktiver Dokumente. Schon als Kind liebt sie das Klicken der Kameras, aus dem später ihr Beruf wird. Als Gesellschaftsreporterin im Berlin der zwanziger Jahre oder als Kriegsfotografin in Vietnam. Reale Personen wie die Schriftstellerin und Journalistin Martha Gellhorn mischen sich unter das erfundene Personal. Biografische Anleihen gibt es auch von Diane Arbus, Lee Miller oder Annemarie Schwarzenbach. Ein Spiel mit Fakten und Fiktionen, für das der schottische Schriftsteller William Boyd bekannt ist.

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  • «Männer mit Erfahrung» von Castle Freeman (Nagel & Kimche)

    Lilian fühlt sich von Mr. Blackway verfolgt. Sie lebt in einem Kaff in Vermont und eines Morgens liegt ihre Katze tot vor ihrer Tür. Als der Sheriff keine Hilfe bietet, findet Lilian Schutz bei Lester und Nat, zwei kauzigen Typen aus der nahen Fabrik, den Männern mit Erfahrung. Jetzt wird Mr. Blackway verfolgt. «Männer mit Erfahrung» ist das erste ins Deutsche übersetzte Buch des amerikanischen Autors Castle Freeman. Es wurde unter dem Originaltitel «Go with me» 2015 mit Anthony Hopkins, Julia Styles und Ray Liotta verfilmt.

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  • Die Buchempfehlungen unserer Kritiker

    «Das achte Leben» von Nino Haratischwili, Frankfurter Verlagsanstalt (Xavier Koller) / «Die Caprice der Königin» von Jean Echenoz, Hanser Verlag (Elke Heidenreich) / «Der neue Chef» von Niklas Luhmann, Hrsg. Jürgen Kaube, Suhrkamp Verlag (Thomas Strässle) / «Louise Bourgeois - Konstruktionen für den freien Fall / Designing for Free Fall» Hrsg. Christiane Meyer-Thoss, Ink Press Zürich (Nicola Steiner)

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