Lieblingsbücher und Federer-Momente: Literaturclub im Dezember

  • Dienstag, 18. Dezember 2018, 22:25 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 18. Dezember 2018, 22:25 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 19. Dezember 2018, 3:16 Uhr, SRF 1
    • Mittwoch, 19. Dezember 2018, 11:00 Uhr, SRF info
    • Mittwoch, 19. Dezember 2018, 15:45 Uhr, SRF info
    • Donnerstag, 20. Dezember 2018, 3:55 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 20. Dezember 2018, 12:00 Uhr, SRF info
    • Freitag, 21. Dezember 2018, 9:57 Uhr, SRF info
    • Samstag, 22. Dezember 2018, 14:05 Uhr, SRF info

Nicola Steiner, Raoul Schrott, Thomas Strässle und die Buchhändlerin Carol Forster diskutieren über «Becoming – meine Geschichte» von Michelle Obama, «Mittagsstunde» von Dörte Hansen, «Der Spass an der Sache» von David Foster Wallace und «Baron Wenckheims Rückkehr» von Laszlo Krasznahorkai.

Michelle Obama, die erste schwarze First Lady der US-Geschichte erzählt ihr Leben – ein Bestseller. Die deutsche Schriftstellerin Dörte Hansen bricht mit dem Bild vom idyllischen Landleben – auch im vielgelobten neuen Buch «Mittagsstunde».

Die Essays des Kultautors David Foster Wallace widmen sich dem Horror von Kreuzfahrten und Hummer-Festivals, aber auch göttlichen «Federer-Momenten».

Der ungarische Autor Laszlo Krasznahorkai schreibt Weltliteratur. In seinem monumentalen neuen Roman zeichnet er ein unbarmherziges Bild seiner Heimat. Ausserdem: der Literaturclub gibt Geschenktipps fürs Fest.

Gast der Sendung ist die Appenzeller Buchhändlerin Carol Forster.

Beiträge

  • Michelle Obama: «Becoming: Meine Geschichte» (Goldmann)

    Michelle Obama, die erste schwarze First Lady der US-Geschichte, legt ihre Biografie vor und tritt damit vor riesigem Publikum auf. Ihre Story ist der unwahrscheinliche Aufstieg eines schwarzen Mädchens aus der South Side in Chicago. Mit Fleiss und Disziplin schafft sie es nach Princeton. Später lernt die Wirtschaftsanwältin in einer Chicagoer Kanzlei einen Praktikanten namens Barack Obama kennen, an dessen Seite sie schliesslich ins Weisse Haus einzieht. Welche Perspektive bietet Michelle Obama auf Politik und Gesellschaft? Was macht ihre Geschichte auch hierzulande zum Bestseller?

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  • Dörte Hansen: «Mittagsstunde» (Penguin)

    Die deutsche Schriftstellerin Dörte Hansen bricht mit dem Bild vom idyllischen Landleben. Ihr Debütroman «Altes Land» war ein Bestseller – auch im vielgelobten neuen Buch «Mittagsstunde» geht es um den Verlust von dörflicher Heimat. Dörte Hansen beschreibt den massiven Strukturwandel in den Dörfern innerhalb von zwei Generationen – die Flurbereinigung, den Untergang der bäuerlichen Welt. Wie gestaltet sie diesen Zeitenbruch in einem nordfriesischen Dorf literarisch? Was ist dran am «Dörte-Hansen-Wunder»?

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  • Die erste Buchtipprunde

    «Die Insel des Dr. Moreau» von H.G. Wells, Kunstanstifter (Raoul Schrott), «Verzeichnis einiger Verluste» von Judith Schalansky, Suhrkamp (Thomas Strässle), «Tagediebesgut» von Andrea Maria Keller, Edition Agathe Nisple (Carol Forster), «Siddharta» und «Narziss und Goldmund» von Hermann Hesse (Nicola Steiner)

  • David Foster Wallace: «Der Spass an der Sache» Kiepenheuer&Witsch

    Bekannt geworden ist David Foster Wallace als «Rebell der US-amerikanischen Literatur» mit seinem epochalen Roman «Unendlicher Spass». Für viele gilt er als literarische Ausnahmeerscheinung, so vielseitig und überraschend war dieser Erzähler. Nun sind seine gesammelten Essays und Reportagen in einem Band namens «Der Spass an der Sache» erschienen. Darin widmet er sich der Konsum- und Kulturkritik: dem Horror von Kreuzfahrten und Hummer-Festivals, aber auch göttlichen «Federer-Momenten». Diese Texte sind vielbewundert. Worin besteht die Genialität von David Foster Wallace?

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  • Laszlo Krasznahorkai: «Baron Wenckheims Rückkehr» (S.Fischer)

    Der ungarische Schriftsteller Laszlo Krasznahorkai wurde von Susan Sontag als «Meister der Apokalypse» bezeichnet. Seit Jahren gilt er als potenzieller Nobelpreis-Träger. «Mein einziger Ehrgeiz ist es, wenigstens einen perfekten Satz zu schreiben. Aber mein Leben lang endete dieser Traum immer nur in einem Fiasko» sagte er jüngst der FAZ. Sein neuer Roman «Baron Wenckheims Rückkehr» ist schwer durchschaubar, steckt verlässlich voller seitengreifender Sätze. Oft werden diese zur unbarmherzige Suada auf seine Heimat Ungarn. Wie herausfordernd ist diese neue literarische Expedition?

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  • Die zweite Buchtipprunde

    «Briefe» von Robert Walser, Suhrkamp (Thomas Strässle), «Bergeners» von Tomas Espedal, Matthes & Seitz (Carol Forster), «Wörter statt Möbel» von Aglaja Veteranyi, Der gesunde Menschenversand (Nicola Steiner), «Im Namen der Biene» von John Burnside, Golden Luft (Raoul Schrott)

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