Petrowskaja, Yates, Hänny, Leo und Muschg

  • Dienstag, 13. Mai 2014, 22:20 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 13. Mai 2014, 22:20 Uhr, SRF 1
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 14. Mai 2014, 1:35 Uhr, SRF 1
    • Mittwoch, 14. Mai 2014, 11:00 Uhr, SRF info
    • Donnerstag, 15. Mai 2014, 3:55 Uhr, SRF 1
    • Donnerstag, 15. Mai 2014, 12:45 Uhr, SRF info
    • Samstag, 17. Mai 2014, 14:05 Uhr, SRF info

Stefan Zweifel, Elke Heidenreich, Rüdiger Safranski und Julian Schütt diskutieren über Katja Petrowskaja: «Vielleicht Esther», Richard Yates: «Eine strahlende Zukunft», Reto Hänny: «Blooms Schatten», über Per Leo: «Flut und Boden» und über «Im Erlebensfall», Essays und Reden von Adolf Muschg.

Der Literaturclub diskutiert die wichtigen Bücher im Mai: Katja Petrowskajas Roman über ihre Reise in die Vergangenheit «Vielleicht Esther». Richard Yates, der grosse Chronist des Scheiterns, mit Szenen einer Ehe in der amerikanischen Provinz. Die erfindungsreichen Varianten zu James Joyces «Ulysses» von Reto Hänny und den Roman einer deutschen Familie im Debut von Per Leo. Dazu Essays und Reden von Adolf Muschg aus Anlass seines 80. Geburtstags.

Die Bücher der Sendung sind:

  • «Vielleicht Esther» von Katja Petrowskaja (Suhrkamp)
  • «Eine strahlende Zukunft» von Richard Yates (DVA)
  • «Blooms Schatten» von Reto Hänny (Matthes & Seitz)
  • «Flut und Boden» von Per Leo (Klett-Cotta)
  • «Im Erlebensfall. Versuche und Reden 2002-2013» von Adolf Muschg (C.H.Beck)

Beiträge

  • «Eine strahlende Zukunft» von Richard Yates (DVA)

    Ein junges Ehepaar zerbricht an seinen eigenen Ansprüchen. Die Ideale des jungen Dichters Michael Davenport und der Millionenerbin Lucy Blain scheitern am Zwang zur Konformität, an den Regeln des Lebens in der amerikanischen Provinz. Ein weiterer grosser Roman des amerikanischen Autors Richard Yates, der mit «Zeiten des Aufruhrs» berühmt wurde.

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  • «Vielleicht Esther» von Katja Petrowskaja (Suhrkamp)

    Die ukrainische Autorin Katja Petrowskaja hat nach ihren jüdischen Vorfahren gesucht. Es ist eine Reise in die Vergangenheit aus Erinnerungen, Phantasien und Träumen. Eine Spurensuche mit Stationen in Berlin, Wien, Warschau, Kiew, Moskau und Oak Ridge in den USA.

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  • «Flut und Boden» von Per Leo (Klett Cotta)

    Für den Leipziger Buchpreis war dieses Debut des jungen Autors Per Leo nominiert. «Flut und Boden» erzählt die Geschichte seines Grossvaters, eines überzeugten SS-Führers. Und die Geschichte seines Bruders, der nach dem Krieg in der DDR lebt.

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  • «Im Erlebensfall» von Adolf Muschg (C.H.Beck)

    «Sehen, was noch keiner gesehen hat», das ist das Leitmotiv von Adolf Muschg. In seinen Essays und Reden des vergangenen Jahrzehnts geht er dem Möglichkeitssinn der Literatur nach. Die Themen reichen von einem Gemälde des Velazquez bis zur Frage europäischer Identität. Und er lernt das Wichtigste: das Staunen. «Versuche und Reden aus den Jahren 2002 bis 2013» zum 80. Geburtstag des Schweizer Schriftstellers.

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  • «Blooms Schatten» von Reto Hänny (Matthes & Seitz)

    Der «Ulysses» in einem Satz. Geht das? Räto Hänny hat es versucht und sich dabei vom berühmten Monolog der Molly Bloom im Jahrhundert-Roman von James Joyce inspirieren lassen. Ein langer Tag in einem langen Satz.

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  • Die Buchempfehlungen unserer Kritiker

    «Kuhle Schweizer. Swiss Stars» von Sonja Lacher, AS Verlag (Elke Heidenreich) / «Krähen» von Cord Riechelmann/Judith Schalansky, Verlag Matthes & Seitz (Rüdiger Safranski) / «Zweite Generation» von Michel Kichka, Ehapa Verlag (Julian Schütt) / «Zerrinnerungen» von Christine O`Neil, NZZ Libro (Stefan Zweifel)