Anna Ospelt: Wurzelstudien

Eine Hängebuche im Nachbargarten ihres Elternhauses in Vaduz führt Anna Ospelt (*1987) auf eine Forschungsreise. Eigene und fremde Vergangenheit und Gegenwart fliessen in einen Text, der mit oft feinem Humor Wurzeln befragt und anzweifelt. Und sich in eigenwilligen Fotos spiegelt.

Foto einer jungen Frau, die in die Kamera blickt
Bildlegende: Ayse Yavas

Im Gespräch mit Franziska Hirsbrunner erzählt Anna Ospelt von ihrer Faszination für Wurzeln und welche Sammelleidenschaften ihre «Wurzelstudien» begleiteten. Sie erklärt, warum sie sich über Wurzel-Klischees ärgert und warum sie findet, Menschen hätten keine Wurzeln und sollten im Gegenteil ihre Beweglichkeit ausleben können.

Buchhinweis:
Anna Ospelt. Wurzelstudien. Limmat Verlag, 2020.

Autor/in: Franziska Hirsbrunner