Franco Supino: Mino und die Kinderräuber

Für den Solothurner Schriftsteller ist sein neues Kinderbuch «Mino und die Kinderräuber» eine Herzensangelegenheit. Er hat es geschrieben, um seinem Vater als Jungen zu begegnen. Und den Kindern von heute eine längst vergangene Zeit zu zeigen.

Bildlegende: Luca Bricciotti

Die Kinder Chiara, Selma und Dragomir müssen in der Schule eine Geschichte schreiben. Sie entscheiden sich, in die Vergangenheit zu hüpfen und Chiaras Grossvater als Jungen kennenzulernen. Sie erleben, was es heisst, während des Zweiten Weltkriegs aufzuwachsen und mit Bedrohung, Bomben und Armut konfrontiert zu sein.


Im Gespräch mit Britta Spichiger erklärt Franco Supino, wie es ihm gelingt, schwierige Themen kindgerecht anzusprechen und auch unbeschwerte Momente einfliessen zu lassen. Und weshalb er mit seinem neuen Kinderbuch eine Geschichte nicht nur für Kinder, sondern auch für Eltern und Grosseltern geschrieben hat. «Mino und die Kinderräuber» bietet die Möglichkeit, gemeinsam auf Spurensuche zu gehen und die eigenen Wurzeln zu erkunden.

Buchhinweis:
Franco Supino. Mino und die Kinderräuber. Baeschlin, 2019.

Autor/in: Britta Spichiger