Widerstände und Selbstzweifel

Die Venus und die Sonne, die seit einiger Zeit zusammen unterwegs sind, wechseln beide vom lustbetonten Sternzeichen Löwen in die pflichtbewusste Jungfrau.

Der Alltag hat uns wieder, und die Pflicht ruft immer lauter. Aber damit noch nicht genug. Die Sterne kratzen auch noch an unserem Selbstbewusstsein! Anders als im stolzen Löwen, wo wir vor Selbstvertrauen strotzten, sind wir jetzt viel kritikempfindlicher und reagieren oft wie Mimosen, schon auf kleinste Reize.

Nicht ganz bei der Sache

Im Beruf sind wir geistig nicht voll präsent. Körperlich sind wir zwar am Arbeitsplatz, doch in Gedanken und mit den Gefühlen woanders, vielleicht noch in den Ferien. Und weil Merkur bis Samstag rückläufig ist, wäre es tatsächlich am besten, wir würden die Ferien noch eine Woche verlängern.

Auf jeden Fall sollten wir aber keine wichtigen Projekte starten, sondern die Woche nutzen, um Liegengebliebenes aufzuarbeiten, Abklärungen zu treffen und Entscheidungen nochmals zu überdenken.

In der Realität ankommen

Im Zeichen der Jungfrau verlassen wir uns in der Liebe nicht nur auf schöne Versprechungen, sondern wollen konkrete Resultate sehen. Wir schmieden auch gern Pläne für die Zukunft, weil wir uns nach Verbindlichkeit und Sicherheit sehnen. Pluto sorgt in der zweiten Wochenhälfte dafür, dass es trotz allem nicht zu nüchtern wird: Er zeigt uns, dass sich Pragmatismus und Leidenschaft nicht ausschliessen müssen.

Im ungünstigen Fall können uns die realistischeren Liebessterne aber auch schmerzlich bewusst machen, wo wir uns getäuscht haben. Sie bringen Illusionen zu Fall, können alte Wunden aufreissen und ein Déja-vu-Erlebnis auslösen. Zum Beispiel, wenn der Partner plötzlich kalte Füsse bekommt, wenn es um Verpflichtungen geht.

Autor/in: Monica Kissling