Restbrot ohne Resten

Vor rund 50 Jahren konnte man in den Berner und Luzerner Gasthöfen ein sogenanntes Restbrot bestellen. Dabei wurden einem nicht etwa Resten oder altes Brot aufgetischt, sondern eine Zwischenmahlzeit. Sie bestand aus einem Stück Schwarzbrot, das grosszügig mit Schinken, Wurst oder Käse belegt war.

Ein paar Scheiben Wurst und Käse auf einem Stück Vollkornbrot.
Bildlegende: Den «belegten Broten» sagte man vor rund 50 Jahren «Restbrot». colourbox

Hinter dem «Restbrot» steckt der Begriff «Restauration», also Wiederherstellung. Genauso wie früher das Wort «Restaurant» eine Speise bezeichnete, die einem an Leib und Seele restaurierte oder wieder herstellte.

Moderation: Christine Gertschen, Redaktion: Anne-Käthi Zweidler