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Homeschooling zu Naturthemen Ostern mit Kindern in der Natur erleben

Im Frühling erwacht die Natur zu neuem Leben und es gibt eine ganze Menge zu entdecken. Passend zum Osterfest findet ihr hier Bastelideen, ein Osterhasenquiz und Wissenswertes über die Natur.

Bitte beachten:

Während der Bund von Besuchen auf Spielplätzen abrät und Schwimmbäder und Zoos geschlossen haben, ist die Natur auch in dieser speziellen Zeit ein spannendes Thema. Unsere Tipps eignen sich für Erwachsene mit einem Kind oder mehreren Kindern. Man kann sie im Garten, auf dem Balkon, auf der Wiese vor dem Block oder im Wald umsetzen. Viele sogar in einer Wohnung. Sie schaden weder Pflanzen noch Tieren, solange die Eltern ihren Kindern Respekt vor der Natur vermitteln.

1. Ostereier färben

An Ostern freuen wir uns über gute Gesellschaft und bunt verzierte Eier. In diesem speziellen Jahr sollte man zwar auf grosse Familientreffen verzichten, nicht aber auf den farbigen Spass.

Ostereier färben mit Zwiebelschalen
Legende: SRF

Mit Zwiebelschalen, kleinen Kräutern und Blumen könnt ihr Ostereier ganz natürlich färben. Hier die Anleitung aus Grossmutters Zeiten:

Ihr braucht:

  • Eier mit weisser Schale.
  • Mindestens eine Hand voll Zwiebelschalen pro Liter Wasser.
  • Alte Nylon-Strümpfe oder Gasebinde (in der Apotheke erhältlich).
  • Dünnen, starken Faden.
  • Kleine Kräuter oder Blüemli.

So geht's:

  1. Legt ein bis drei Kräuter oder Blüemli auf ein Ei, zieht ein Stück Strumpf oder Gase darüber, dreht das auf der hinteren Seite zusammen und bindet es mit Schnur fest. So geht ihr bei jedem Ei vor. Das Ganze ist nicht immer ganz einfach (vor allem, wenn mehrere Kräuter pro Ei verwendet werden) und Kinder benötigen manchmal Hilfe.
  2. In einer grossen Pfanne kocht ihr das Wasser mit den Zwiebelschalen auf, dann kocht ihr die Eier 8-12 Minuten im Sud mit. Je länger die Eier gekocht werden, desto dunkler wird die Färbung.
  3. Schreckt die hartgekochten Eier unter kaltem Wasser ab und lasst sie auskühlen. Dann entfernt Strümpfe oder Gase und Kräuter und reibt die Eier für mehr Glanz mit etwas Öl ein.

2. Osternest basteln

Habt ihr Lust ein Osternest zu basteln, in das der Osterhase eure Geschenke legen kann? Jetzt im Frühling bauen viele Vögel fleissig an einem Nest, in das sie ihre Eier legen. Nach dem Vorbild dieser gefiederten Baumeister könnt auch ihr mit Zweigen ein Nest formen, das einem echten Vogelnest ähnelt.

Selbst gebasteltes Osternest mit Zweigen und Moos
Legende: SRF

So geht's:

  1. Sucht nach dünnen Ästchen, Pflanzenstängeln, Stroh, langem Gras oder Weidenzweigen.
  2. Formt mit einem Teil der Äste oder Stängel einen Kreis und bindet diesen mit Schnur oder Bast zusammen.
  3. Mit einem kleineren Teil formt ihr einen zweiten etwas kleineren Kreis. Diesen bindet ihr nicht zusammen, sondern drückt ihn in den grösseren bereits vorhandenen Kreis. Somit bildet ihr den Boden des Nestes. Je nachdem wie stabil das Nest sein soll, könnt ihr die beiden Teile ebenfalls zusammenbinden.
  4. Sobald ihr diese Struktur geformt habt, könnt ihr das Nest mit weiterem Material ausbessern. Besonders schön wird das Nest, wenn ihr es noch mit Moos oder anderen Naturmaterialien wie Federn oder Blättern ausschmückt.

Eine genaue Anleitung mit Bildern gibt es hier., Link öffnet in einem neuen Fenster

Natürliche gibt es unzählige Ideen für selbstgebastelte Osternester. Ich selbst habe als Kind mit meiner Mutter jeweils Ostergärtlinester gemacht. Es hat mir immer grossen Spass gemacht mit Erde, Blüemli, Moos und weiteren Naturmaterialien zu arbeiten und die fertigen Gärtli habe ich stolz an Freunde und Familie verschenkt.

Habt auch ihr solche Familienostertraditionen? Schickt uns Bilder eurer Nestli oder von sonstigen Basteleien mit Name und Wohnort bis zum 19. April an missionb@srf.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster. Wir freuen uns auf weitere Ideen, die ihr euch dann hier auch ansehen könnt.

3. Feldhasenquiz

Wie gut kennt ihr den Osterhasen? Testet euer Wissen im Quiz und begleitet unseren Freund bei seinen Ostervorbereitungen. Dabei erfährt ihr Wissenswertes über das Leben dieses in der Schweiz eher selten gewordenen Wildtieres.

4. Entwicklung Kaulquappe

Jetzt im Frühling spriesst und knospt es allenthalben, viele Tiere sind trächtig, und die Teiche und Tümpel sind voll Froschlaich. Eine Möglichkeit, den Kindern zu zeigen, wie Leben entsteht, ist dieses Zeitraffer-Video.

Video
Zellteilung bei Kröten
Aus Mission B vom 22.03.2020.
abspielen

Aus einer befruchteten Eizelle, die sich teilt und wieder teilt und nochmals teilt und wieder und wieder entsteht ein neues Lebewesen. Egal ob dies ein Mensch, ein Reh oder wie in diesem Fall eine Kaulquappe ist, aus der später eine Erdkröte wird. Das Zeitraffer-Video zeigt anschaulich in einer Minute, was in Wirklichkeit über mehrere Tage hinweg passiert. Biologie-Unterricht in Kurz sozusagen.

5. Wildblumen pflanzen und beobachten

Dank den steigenden Temperaturen sind nun auch wieder vermehrt Bienen und Schmetterlinge unterwegs. Sie sind hungrig und auf der Suche nach Nektar. Ein Garten mit Wildblumen für Bienen und Schmetterlinge geht auch in ganz klein für den Balkon oder den Fenstersims. Ihr braucht nur einen Blumentopf und etwas Erde. Und natürlich die passenden Pflanzen. Nicht Geranien oder Rosen, sondern Blüemli, die auch draussen in der Natur wachsen. Eine grosse Auswahl zum Bestellen findet ihr auf der Internetseite Floretia, Link öffnet in einem neuen Fenster. Da könnt ihr einfach passende Pflanzen finden und sogar sagen, welche Tiere ihr damit anlocken möchtet.

Es geht aber auch noch viel einfacher. Nehmt euch eine kleine Schaufel - oder einfach einen Suppenlöffel - und macht euch auf die Suche. Im Garten oder vor dem Haus, aber nicht im Wald und nicht im Naturschutzgebiet, weil dort auch seltene Pflanzen leben. Aus Gänseblüemli, Veilchen, Gundelrebe und Co. lässt sich ein hübsches Mini-Gärtchen machen. Gebt regelmässig Wasser und beobachtet, wie sich die Pflanzen entwickeln und wie ab und zu eine Biene oder gar ein Schmetterling auf Besuch kommt.

In folgendem Artikel findet ihr die Tipps der letzten Woche zum Thema Sammeln:

Macht mit bei «Mission B»

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