«Meine fremde Heimat» – Armenien

Für die beiden Schwestern Lisa und Silvia Kocabiyikyan geht es zum ersten Mal in ihr Heimatland Armenien.

Lisa und Silvia Kocabiyikyan, 32 und 39, sind in Widnau SG aufgewachsen. Ihre Wurzeln haben die beiden aber im Kaukasusgebiet. Für Lisa und Silvia geht es zum ersten Mal in ihr Heimatland. Es ist eine schwierige Reise in ein armes Land, das erst vor 25 Jahren die erneute Unabhängigkeit erlangte und wirtschaftlich schlecht dasteht. 2011 nannte das «Forbes Magazine» Armenien die zweitaussichtsloseste Volkswirtschaft der Welt – nach Madagaskar. Es hat sich aber einiges getan in Armenien, davon konnten sich auch die beiden Schweizerinnen überzeugen, welche sich auf dieses Abenteuer eingelassen haben.

Die beiden Schwestern besuchen das bekannteste Kloster im Land und müssen zusehen, wie zu ihren Ehren ein Schaf geschlachtet wird. Mit dem Essen haben die beiden eben immer wieder so ihre Mühe. Beide nehmen kaum Fleisch zu sich – und das in einem Land, das zu einem beträchtlichen Teil von der Landwirtschaft lebt. Höhepunkt der Reise ist der Besuch des Genozid-Denkmals in der Hauptstadt Jerewan. Hier finden Lisa und Silvia dann auch den Beweis dafür, dass sie Armenierinnen sind.

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