E-Kinderwagen: Nur für Tüftler oder bereit für den Alltag?

Nein, Kinder haben sie noch keine: Die Berner Oberländer Stefan Ruh und Thomas Michel tüfteln für eine Schularbeit am Kinderwagen mit Elektromotor. Die Idee stiftete Stefans Vater: «Spaziergänge mit zukünftigen Enkelkindern mache er nur mit Schubhilfe,» sagte der Grosspapa in spe.

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Worauf fährt ihr ab?

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Stolz zeigen die zwei Jung-Tüftler ihren Prototypen bei «Mini Räder - Mis Läbe» - eine abenteuerliche Mischung aus Kinderwagen, Handmäher und Bohrmaschine.

Im Detail heisst das: Der Kinderwagen kommt ab Stange und der Gashebel von einem Handmäher. Die Bohrmaschine schliesslich ist der Antrieb des E-Kinderwagens. Der Motor ist klein und leicht, und er läuft vorwärts und rückwärts, was stufenloses Beschleunigen oder Bremsen in beide Richtungen erlaubt. Zusätzlich haben Stefan und Thomas eine Seilzug-Steuerung installiert. So lässt sich der Kinderwagen mit einer Art «Joystick» steuern.

Aber Moment: Gibt es nicht bereits Kinderwagen mit Elektroantrieb? Stefan bestätigt, aber schränkt ein: «Zu schwer, zu wenig benutzerfreundlich und zu teuer,» seien die wenigen im Handel erhältlichen Modelle. Eine ganz grosse Herausforderung bleibt für Stefan und Thomas: Die Sicherheit von allfälligen zukünftigen Passagieren. «Aktuell müssten wir wohl Fahrkurse geben. Denn wer zum Schwatzen stehen bleibt, dem fährt der Wagen davon!»

Der E-Kinderwagen Prototyp