Auf der Kinderkrebsstation (1/5)

Zweite Staffel 2018, Folge 1

Eine Box, darin ein Hinweis und Mona Vetsch zieht los. Wo in der Schweiz ihre Fahrt endet, weiss sie nicht. Sie weiss aber, dass sie drei Tage lang dort bleiben und leben wird. Ihr erstes Ziel ist die Krebsstation des Ostschweizer Kinderspitals in St.Gallen. Mona würde am liebsten wieder umkehren.

Auf der Krebsstation lernt Mona Vetsch Mattia, Jaime und Finn kennen. Die drei Buben spielen gerne Fussball, klettern auf Bäume und rasen mit ihren Velos durchs Quartier. Aber das ist nicht mehr möglich. Mattia, Jaime und Finn haben Krebs und müssen eine Chemotherapie nach der anderen über sich ergehen lassen. Mona Vetsch taucht drei Tage in den Alltag der krebskranken Kinder ein – und in das Leben der Eltern, die häufig ebenfalls auf der Station wohnen.

Monas anfängliche Ängste lassen nach, als sie von der Pflegefachfrau Marina Coto an der Hand genommen wird. Kompetent, einfühlsam und mit bewundernswert sonnigem Gemüt pflegt Marina die erkrankten Kinder. Die Krebsstation ist keine Abteilung wie die anderen – sie soll für die kleinen Patienten ein Zuhause sein.

Man kennt sich auf der Kinderkrebsstation. Die Beziehungen zwischen Kindern, Eltern und Spitalpersonal sind eng und vertraut. Besonders intensiv wird es, wenn ein Kind stirbt. Mona Vetsch erfährt, wie Pflegende den Tod eines Kindes verarbeiten können und mit dem Wissen umgehen, dass so ein Erlebnis immer wieder passieren wird – auch wenn vier von fünf Kindern geheilt werden können.

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