«AfroCubism» als Brücke zwischen Kuba und Mali

Das legendäre Album mit Juan de Marcos González und Ry Cooder war eigentlich als Zusammenarbeit zwischen Musikern aus Kuba und Mali geplant. Es kam nicht dazu: Die Afrikaner erhielten kein Visum. Nick Gold produzierte 1997 als Ersatz nur die kubanische Band.

Und die wurde weltberühmt als «Buena Vista Social Club».

Endlich, 15 Jahre später, hat sich das malisch-kubanische Projekt «AfroCubism» verwirklicht. Mit dabei sind exzellente Musiker wie Toumani Diabaté, Bassekou Kouyaté oder Eliades Ochoa.

Zwischen dem westafrikanischen Land und dem karibischen Inselstaat besteht eine enge musikalische Beziehung. Doch kann Musik als universelle Sprache die sprachliche und kulturelle Distanz zwischen den Künstlern aus Mali und Kuba überbrücken? Der Blick hinter die Kulissen gibt Aufschluss.

Moderation: Marlene Küster, Redaktion: Marlene Küster