Im Umbruch – iranische Musik zwischen Tradition und Moderne

Jede Revolution hat ihre Musik, auch im Iran. Amir Sheikhzadegan, iranischer Soziologe und Dozent an der Universität Fribourg, erzählt von der Pendelbewegung zwischen Bewahren und Aufbruch, zwischen klassischer perischer Musik und westlichen Pop-Adaptionen.

Iranische Cellistin am Fadijr International Music Festival in Teheran
Bildlegende: Zwischen Klassik und Pop: eine Cellistin am diesjährigen Fadjir International Music Festival in Teheran. Imago

Gesellschaftliche Umbrüche und Revolutionen werden immer auch von Musik begleitet. Musik schafft Gemeinschaftsgefühl und Identität. Musik schafft aber auch Distanz, und oftmals neue Feinde.

Amir Sheikhzadegan, iranische Soziologe, Dozent an der Universität Fribourg und Kenner der persischen Musik, erzählt im Gespräch mit Cécile Olshausen, wie sich die Musik in der jüngeren Geschichte des Irans entwickelt hat und wie eng ästhetische Veränderungen immer auch mit den politischen und gesellschaftlichen Ereignissen zusammenhängen.

Erstausstrahlung: 17.10.14

Redaktion: Cécile Olshausen