Singende Revolution: Volkslieder aus dem Baltikum

Volkslieder haben im Baltikum eine politische Bedeutung. Das gemeinsame Singen von traditionellen Liedern gab der Bevölkerung emotionalen und ideellen Rückhalt im Kampf um die staatliche Unabhängigkeit in den Jahren 1987 bis 1992.

Diese Zeit der nationalen Bewegung wird deshalb auch «Singende Revolution» genannt.

Britta Sweers, Professorin für Kulturelle Anthropologie der Musik an der Universität Bern, erzählt über dieses Phänomen, aber auch über ihre Feldforschung und ihre Arbeit an der Uni.

(Erstausstrahlung am 1. April 2011)