Ulrike Klees, Mentaltrainerin

Als Teenager gab es neben der Schule nur Schwimmen für Ulrike Klees. Sie trainierte bis zu sechs Stunden am Tag und nahm erfolgreich an vielen Wettkämpfen teil. Die olympischen Spiele 1972 sollen ein Höhepunkt werden, doch plötzlich streiken die Nerven - Ulrike Klees versagt.

Dieses Trauma ist ausschlaggebend für ihren weiteren Berufsweg: sie studiert Psychologie und betreut dann während zehn Jahren die deutsche Nationalmannschaft der Schwimmerinnen mental. Nun arbeitet sie seit über zwanzig Jahren als Mentaltrainerin mit Musikerinnen und Musikern.

Sie erzählt, wie man lernen kann, in Stresssituationen mit Lampenfieber umzugehen, wann sie Beethovens 9. Sinfonie besonders gerne gehört hat und warum sie am liebsten den Himmel malt.

Autor/in: Eva Oertle