Musik und Architektur – Festival ZeitRäume Basel

Ob Arthur Schopenhauer recht hat, dass Architektur gefrorene Musik ist? Über die Gemeinsamkeiten und das Wechselspiel zwischen Klang und Raum machen sich Komponisten seit jeher Gedanken.

Zeiträume Festival: Skulptur vor dem Pavillion in der Stadt Basel.
Bildlegende: Der Raum übersetzt sich am ZeitRäume Festival in Musik. Julien Lanoo/ Zeiträume

In der zeitgenössischen Musik wird diese Auseinandersetzung immer wichtiger. So wichtig, dass ihr eine neue Biennale gewidmet wird: das Festival ZeitRäume in Basel.

In «Jünglinge» von 1955 nutzte Karlheinz Stockhausen die Klangbewegung im Raum als kompositorisches Mittel. In den letzten Jahren weiten vor allem jüngere Komponistinnnen und Komponisten diese Idee aus: sie arbeiten mit Soundscapes, machen ungewöhnliche Räume zu Konzertorten und entwerfen Klangskulpturen und Klangspaziergänge.

Theresa Beyer spaziert mit, blickt voraus auf die erste Festivalausgabe und fragt nach heutigen Möglichkeiten, Musik im Raum zu verorten und die Architektur in der Musik hörbar zu machen.

Gespielte Musik

Redaktion: Theresa Beyer