Weniger ist mehr – Terry Riley und die Minimal Music

Ausgelöst durch Terry Rileys Komposition «In C» machte Mitte der 1960er Jahre eine neue Musikrichtung in Kalifornien von sich Reden, die Repetition und lange Dauer zu einem Konzept des «Weniger ist mehr» verband.

Terry Riley steht in einem Flur.
Bildlegende: Terry Rileys «in C» veränderte die Musikszene. Wikimedia

Anstatt auf Kontrast und Dynamik zu setzen, wurde weite Klanglandschaften entworfen, die sich nur allmählich veränderten. «Traummusik» oder «ewige Musik» waren Bezeichnungen, die anfangs im Umlauf waren, bevor sich der Name «Minimal Music» einbürgerte. Zu den wichtigsten Vertretern der Musikrichtung werden LaMonte Young, Terry Riley, Steve Reich und Philip Glass gezählt. Heute ist die Minimal Music aktueller den je. «Drones» und «Loops» beherrschen die elektronische Musikszene, wo «Musikschleifen» und statische Klänge allgegenwärtig sind.

Gespielte Musik

Redaktion: Christoph Wagner