50 Jahre Concours Clara Haskil: Das Finale

Er habe drei Genies in seinem Leben gekannt, erklärte Charlie Chaplin einmal: Albert Einstein, Winston Churchill und Clara Haskil. In Erinnerung an Clara Haskil findet in Vevey seit 1963 der «Concours Clara Haskil» statt, einer der renommierten internationalen Klavierwettbewerbe.

147 Pianistinnen und Pianisten haben sich dieses Jahr angemeldet, 24 konnten in Vevey vorspielen und drei schliesslich haben es bis in die Schlussrunde gebracht: Der Russe Dmitri Mayboroda, der Schweizer François-Xavier Poizat und der Brasilianer Christian Budu.

Das musikalische Ideal des Wettbewerbes und somit auch das von Clara Haskil selbst wird in der Ausschreibung folgendermassen umrissen: Gesucht wird eine Pianistin oder ein Pianist, der oder die sich auszeichnet durch Musikalität, Sensibilität, Bereitschaft sich immer wieder in Frage zu stellen, ständiges Streben nach Höchstleistung, Fähigkeit auf die Partner einzugehen, Respekt vor dem Komponisten und Bescheidenheit. Hören Sie selbst, wem Sie Ihre Stimme gegeben hätten.

Dmitri Mayboroda (*1993, Russland):

Robert Schumann: Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op.54

François-Xavier Poizat (*1989, Schweiz):

Frédéric Chopin: Konzert für Klavier und Orchester Nr.1 e-Moll op.11

Christian Budu (*1988, Brasilien)

Robert Schumann: Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op.54

Orchestre de la Suisse Romande

Ltg: Frédéric Chaslin

Aufnahme vom 12.09.13, Théâtre de Vevey

Autor/in: Norbert Graf