Arnold Schönberg: Gurrelieder

Arnold Schönberg hatte nur einen einzigen musikalischen Grosserfolg in seinem Leben, mit seinen monumentalen «Gurreliedern». Doch die sind so gross besetzt, dass sie nur selten aufgeführt werden.

Arnold Schönberg, 1917 porträtiert von Egon Schiele.
Bildlegende: Der Komponist Arnold Schönberg, 1917 porträtiert von Egon Schiele. Wikimedia

Die «Gurrelieder» sind nicht nur eines der grössten, sondern auch eines der expressivsten Musikstücke aus der Zeit, als die traditionelle Tonalität so stark angespannt war wie überhaupt möglich. Das Stück im spätromantischen Ton erzählt von einer alten Liebestragödie und benötigt dafür ein 400-köpfiges Ensemble: Mit Solisten, mehreren Chören und einem enormen Orchesterapparat. Dieses Jahr hat das «Baltic Sea Festival» in Stockholm diese Mittel in Bewegung gesetzt und zum Klingen gebracht!

Royal Stockholm Philharmonic Orchestra
Swedish Radio Symphony Orchestra
Esa-Pekka Salonen, Leitung
Swedish Radio Chorus
Eric Ericson Chamber Chorus
Orphei Drängar
Gustaf Sjökvist Chamber Chorus
Maria Magdalena Chamber Chorus
St. Jacob's Chamber Chorus
Franz Mazura, Bassbariton (Erzähler)
Michael Weinius, Tenor (Waldemar)
Camilla Tilling, Sopran (Tove)
Lilli Paasikivi, Mezzosopran (Waldtaube)
Niklas Björling Rygert, Tenor (Klaus Narr)
Jeremy Carpenter, Bariton (Bauer)

Konzert vom 30. August 2015, Konzerthalle Stockholm
(Baltic Sea Festival)

Redaktion: Norbert Graf